Flüchtlinge helfen in der Forstwirtschaft mit

Vorarlberg / 13.11.2015 • 20:49 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz. In Vorarlberg sind in den vergangenen Monaten fast 3000 Flüchtlinge aus Syrien und anderen Krisenregionen aufgenommen und untergebracht worden. Während der Phase des Asylverfahrens dürfen diese Menschen – vorwiegend junge Männer – kein Beschäftigungsverhältnis eingehen und keine gewerbliche Arbeit ausüben. Freiwillige Mithilfe auf gemeinnütziger Basis ist indes erlaubt und willkommen. Auf Anregung von Landesrat Erich Schwärzler versucht der Landesforstdienst, Flüchtlinge für gemeinnützige Tätigkeiten in der Natur zu motivieren. Dies durchaus mit Erfolg. Mit Hilfe der Caritas Flüchtlingsbetreuung wurden Flüchtlinge gefunden, die sich freiwillig nützlich machen und der hilfsbereiten Bevölkerung im Gastland etwas zurückgeben wollen. In den ersten Wochen wurden von Flüchtlingen bereits 380 Einsatzstunden im Wald geleistet.

Landesrat Schwärzler zeigte sich erfreut, seien doch im Schutzwald, bei der Beseitigung von Forstschutzproblemen sowie bei der Sicherung von Forststraßen und Wanderwegen helfende Hände gefragt. „Der Einsatz der Flüchtlinge ist beachtlich und auch für die Betreuungspersonen des Landesforstdienstes ist das Einlassen auf völlig neue Situationen herausfordernd.“