Ganztägige Schule steht vor Erweiterung

13.11.2015 • 19:42 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Bregenz. (VN) Ein Symposium waren die Pläne zum Ausbau der ganztägigen Schulformen dem Land wert. Dabei wurden klare Anforderungsprofile an die nützliche Ganztagsschule der Zukunft formuliert: Sie soll bedarfsgerecht, kindgemäß und in zumutbarer Entfernung gelegen sein.

Sie soll die Bildungsqualität und die Chancengerechtigkeit erhöhen. Derzeit werden in Vorarlberg an 24 Volks-, Mittel- und Polytechnischen Schulen sowie an Gymnasien insgesamt 80 ganztägig verschränkte Klassen geführt. Das bedeutet, dass bereits ein Drittel aller Pflichtschüler die Mittags- und Nachmittagsbetreuung oder den verschränkten Ganztagsunterricht in Anspruch nehmen. Schullandesrätin Bernadette Mennels (56) Ziel für die Zukunft: „Die Zahl der verschränkten Ganztagsklassen sollen innerhalb der nächsten drei Jahre verdoppelt werden.“ Verschränkter Unterricht bedeutet das Angebot einer pädagogisch durchdachten Mischung von Unterricht, Bewegung, Erholung und Ernährung.

Heuer investiert das Land 2,5 Millionen Euro, der Bund 3,8 Millionen.