Bald 50.000 Einwohner in Dornbirn

15.11.2015 • 19:07 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In Dornbirn gehen immer mehr Lichter an.  Foto: VN/Rhomberg
In Dornbirn gehen immer mehr Lichter an. Foto: VN/Rhomberg

Internationale Messestadt: Menschen aus 116 Staaten haben in Dornbirn ihren Haupt- oder Zweitwohnsitz.

Dornbirn. (ha) Wie der aktuellen Bevölkerungsstatistik des Meldeamtes vom 1. November 2015 zu entnehmen ist, sind derzeit 50.393 Menschen in Dornbirn gemeldet. Davon haben 48.018 Personen ihren Hauptwohnsitz in der größten Stadt des Landes und 2398 Personen ihren Nebenwohnsitz in Dornbirn. Rechnet man die Zweitwohnungsbesitzer ab, so fehlen bis zur 50.000-Einwohnermarke nur noch knapp 2000 Bürger.

Seit dem Loskauf von Ems im Jahr 1771 hat sich die Einwohnerzahl in Dornbirn mehr als verzehnfacht, seit 1901, dem Jahr der Stadterhebung, vervierfacht. Und jedes Jahr werden Zuwächse verzeichnet. 25.637 der heute in Dornbirn lebenden Personen sind Frauen, 24.756 Männer.

41.268 Bewohner haben die österreichische Staatsbürgerschaft, 9125 besitzen einen ausländischen Pass. Insgesamt wohnen Menschen aus 116 Staaten in Dornbirn. Die Liste der Angehörigen verschiedener Nationalitäten reicht von Afghanistan über Belgien, Ägypten, Großbritannien, Gambia, Uganda bis Südafrika. 2036 Menschen sind türkische Staatsangehörige. Sie stellen damit den größten Ausländeranteil, gefolgt von 2017 Deutschen. 593 in Dornbirn Wohnhafte haben einen serbischen Pass, 413 besitzen die bosnische, 374 die rumänische, 338 die slowakische, 289 die russische, 246 die ungarische Staatsbürgerschaft. Mit 188 Gemeldeten ist auch der Nachbar Schweiz gut in Dornbirn vertreten. Unbekannt ist die Staatsangehörigkeit von 48 Menschen.

Gründe, warum sich Menschen aus aller Welt in der zehntgrößten Stadt Österreichs niederlassen, gibt es viele. Immerhin wurde Dornbirn in einer Studie des Wiener Mathematikers Taschner als lebenswerteste Stadt Österreichs ermittelt. Untersucht wurden die Anzahl der Ärzte und das Bildungsangebot, die Wohn- und Umweltsituation, das Pro-Kopf-Einkommen und nicht zuletzt die Zahl der Arbeitsplätze.