„Tag der offenen Tür“ mit buntem Programm

Vorarlberg / 15.11.2015 • 21:18 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
In der Redaktion der Vorarlberger Nachrichten herrschte großer Besucherandrang.  Fotos: VN/Hartinger, Hofmeister, Paulitsch, Steurer
In der Redaktion der Vorarlberger Nachrichten herrschte großer Besucherandrang. Fotos: VN/Hartinger, Hofmeister, Paulitsch, Steurer

Über 12.000 Besucher kamen zum 70-Jahr-
Jubiläum der Vorarlberger Nachrichten.

schwarzach. (VN-mm, tag) Jodok Behr schlendert staunend durch die Räume der VN-Redaktion. „Ich bin wohl eine eurer ältesten Kundschaft“, meint er und Schalk blitzt in den wachen Augen auf. Diese Woche wird der Bezauer 85. Vor siebzig Jahren ist der zwischenzeitlich pensionierte Spengler- und Dachdeckermeister erstmals mit der Landeszeitung in Berührung gekommen. „Ich habe die Handelsschule in der Mehrerau besucht und in den Sommerferien meinem Vater geholfen, die VN auszutragen“, erzählt Jodok Behr. Die Zeitungen wurden damals mit dem Wälderbähnle angeliefert.

Austragen und kassieren

Vom Bahnhof in Bezau machten sich Vater und Sohn dann auf zu den Abonnenten. „Es waren große Strecken, die wir rund um Bezau zu bewältigen hatten“, erinnert sich Jodok Behr. Doch nur vor der Haustüre ablegen, spielte sich zu der Zeit nicht. „Wir mussten jeden Tag auch gleich kassieren und das Geld in der Kirchstraße abgeben.“ So ging es jeden Sommer bis zum Ende der Schulzeit. Jodok Behr ist den Vorarlberger Nachrichten als Abonnent treu geblieben.

So wie Jodok Behr machten sich am Samstag rund 12.000 interessierte Besucher beim Tag der offenen Tür anlässlich des 70-Jahr-Jubiläums der VN ein Bild von der Entwicklung ihrer Landeszeitung. Schon am frühen Vormittag drängten sich die ersten Gäste am Eingang. Sie wurden bis zur offiziellen Eröffnung von der Bürgermusik Schwarzach unterhalten. Im Rahmen eines kurzen Begrüßungsfestaktes unterstrich Herausgeber Eugen A. Russ die Wurzeln und Traditionen, welche die VN seit ihrer Gründung begleiten. Dennoch sei immer auch Wert auf die internationale Ausrichtung gelegt worden. „Wir freuen uns darüber, eine Austauschplattform für alle zu sein“, sagte Russ und richtete seinen Dank an die treuen Leserinnen und Leser sowie Anzeigenkunden.

Die Eröffnung war aber auch geprägt von Gedanken an die dramatischen Ereignisse in Paris. „Politik und Medien können viel dazu beitragen, die Solidarität in der Gesellschaft zu stärken“, betonte Landeshauptmann Markus Wallner. Auf die VN bezogen merkte er an, dass Identität, Föderalismus und Eigenständigkeit des Landes eng mit der Zeitung verbunden seien. „In diesen Punkten dürfen wir nicht nachlassen“, appellierte Wallner, mutig in die Zukunft zu gehen. Land und Bevölkerung hätten die Kraft und Energie dazu.

Am Samstag ging es aber erst einmal um die Gegenwart. Mit Begeisterung wurden die einzelnen Abteilungen von russmedia besichtigt, Fragen gestellt und die zahlreichen Aktionen in Anspruch genommen. Viele beteiligten sich auch am Gewinnspiel. „Dass ausgerechnet ich den Hauptpreis gewinne, hätte ich nie erwartet“, darf sich Wilma Flügel (72) aus Röns über einen nagelneuen Opel Astra freuen. „Jetzt habe ich ein eigenes Auto“, ergänzt sie zufrieden. Gestern Sonntag fuhr die ganze Familie noch einmal nach Schwarzach, um sich das Prachtstück anzusehen.

Politik und Medien können viel zur Solidarität beitragen.

markus wallner
Bei den Vorarlberger Nachrichten ging jede Stunde eine Sonderausgabe mit aktuellen Bildern der Veranstaltung in Druck.
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Eine Smoothie-Bar lud bei der Neuen zum Verweilen ein.
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Die „Vorarlbergerin“ lockte mit einer Beauty-Zone.
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Ein Blick hinter die Kulissen: Bei Antenne Vorarlberg erlebten die Besucher Radio hautnah.
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In der Future-Zone bei Russmedia Digital gab es einiges zu erleben.
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Beim Wann &Wo konnte man sich selbst auf das Cover setzen.
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So entsteht die Zeitung. In der Durckerei konnten sich die Besucher selbst ein Bild machen.
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Silvio Raos begeisterte mit seinen Karikaturen.
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Die Partyband „Zündstoff“ sorgte für gute Laune im Festzelt.
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„Happy Birthday“: Feierlicher Anschnitt der Geburtstagstorte.
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Meet & Greet mit den Spielern des SCR Altach.
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Clown Dido zauberte den Kindern ein Lächeln ins Gesicht.
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Jede halbe Stunde gab es eine Führung durch das Haus.
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Beim Playstationspielen kamen junge Besucher auf ihre Kosten.
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