Exportklub debattierte über das Schienennetz

16.11.2015 • 18:42 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Diskussion über die Zukunft der Wirtschaftsregion Bodensee.

Friedrichshafen. (VN) Der Wirtschaftsraum in der Vierländerregion am Bodensee gilt als überaus stark. Einer der Erfolgsfaktoren ist die gute Vernetzung zwischen den Ländern. Vergangenen Mittwoch trafen sich in Friedrichshafen einige Protagonisten des wirtschaftlichen Erfolges, um über die Zukunfts-Chancen der Region zu diskutieren. Der Exportklub Vorarlberg organisierte die Konferenz mit dem Titel „Das Europa der Regionen, Silicon Valley versus Vierländerregion Bodensee“.

Prominente Gäste

Eröffnet wurde der Abend von Thomas Bühler von Google Schweiz. Der Multikonzern hat in Zürich seine weltweit zweigrößte Niederlassung. Bühler erklärte den Anwesenden, wie Google versucht, innovativ zu bleiben und welche Chancen das digitale Umfeld für den Export bieten könnte. Anschließend eröffnete Othmar Walser, Vorstandsmitglied des Exportklub Vorarlbergs, eine Podiumsdiskussion zum Thema „Grenzüberschreitende Vernetzung auf der Schiene“. Zu Gast waren Heidi Senger-Weiss, Aufsichtsrätin bei Gebrüder Weiss, Wilfried Franke, Direktor des Regio­nalverbandes Bodensee-Oberschwaben, Heinrich Güttinger von der schweizerischen Südostbahn und Pius Schlachter von der Genossenschaft „mehramsee“.

Zweigleisigkeit

Im Zentrum der Debatte stand der Plan Deutschlands, bis zum Jahr 2020 500 Millionen in die Bahnstrecke zwischen Lindau und München zu investieren. Die Strecke München–Zürich soll dadurch in Zukunft in 3,5 Stunden absolviert werden können. Unter den Podiumsgästen herrschte verhaltener Optimismus, dass sich auch in anderen Teilen des Schienennetzes etwas bewegt. Zum Beispiel der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke zwischen Lindau und St. Margrethen, zu der die Strecke in Bregenz gehört.