„Ohne Smartphone fühle ich mich so gut wie nackt“

Vorarlberg / 16.11.2015 • 19:42 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

„Google“, „Whatsapp“ und Deep Purple: der Homescreen von Standeschef Bitschnau.

Tschagguns. (VN-tw) Ein Leben ohne Smartphone ist für ihn „inzwischen leider kaum mehr vorstellbar“. Und ohne sein iPhone 5 im Jackett fühlt er sich „so gut wie nackt“: Für Herbert Bitschnau (55), Bürgermeister von Tschagguns und Standesrepräsentant aller zehn Montafoner Kommunen, ist das Smartphone längst zum ständigen Begleiter geworden. Dies im wahrsten Sinne des Wortes.

E-Mail nicht am Smartphone

Ein Handy im Modus „Betriebsruhe“ in Griffweite zu haben, kommt für den Gemeindechef nicht infrage. Aber: „Man sollte die Gnade haben, das Gerät wirklich einmal auszuschalten.“ Selbst dann, wenn er sich zum Schlaf bettet, bleibt das Smartphone im Vibrationsmodus auf lautlos eingeschaltet. Bitschnaus meistgenutzte Applikationen auf dem Homescreen sind „Google“ und „Whatsapp“ sowie „MeteoSwiss“ und „Wetter.com“. Das App „MountainBike“ scheint offenbar nur prophylaktisch auf: „Das erinnert mich an Dinge, die ich für meine Gesundheit tun sollte.“ Seine Terminplanung koordiniert Bitschnau über den Outlook-Kalender. Auf dieses Programm haben auch seine Sekretärinnen Zugriff. Von E-Mail am Handy hält er nichts: „Das habe ich bewusst nicht eingerichtet.

Die Bearbeitung von
E-Mails

gibt es bei mir nur im Büro.“ Findet Bitschnau doch einmal Zeit, so tippt er auf seine App „Musik“ und gönnt sich Rockiges

von Deep Purple über Led Zeppelin bis hin zu Peter Maffay.