Gratulation zum Geburtstag

17.11.2015 • 16:20 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Agnes Lercher (80)

Klaus. Heute vor 80 Jahren erblickte Frau Agnes Lercher im Entbindungsheim in Rankweil als Frühgeburt

das Licht der Welt. Ihre Kindheit

verbrachte

sie mit fünf Brüdern.

Ihre Jugendzeit war vom Zweiten Weltkrieg, von ihrer Lungenkrankheit und einem monatelangen Krankenhausaufenthalt geprägt. Durch den frühen Tod der Mutter, die den schmerzhaften Verlust von ihren vier im Krieg gefallenen Söhnen nicht verkraften konnte, war es für Agnes selbstverständlich, ihren Vater zu unterstützen und zu betreuen, und sie dachte zu dieser Zeit gar nicht an ihre eigene Zukunft.

Selbst als sie ihren Gebhard kennenlernte, ließ sie diesen gleich wissen, dass sie niemals heiraten werde und ihn sogar an ihre beste Freundin verkuppeln wolle.

Doch ihr Verehrer ließ nicht locker, und führte Agnes im Februar 1970 vor den Traualter. Zwei Söhne krönten ihre Liebe und durch die Sanierung des Elternhauses der Schwiegermutter, die Kindererziehung, den Haushalt und die kleine Landwirtschaft, die Gebhard als Nebenerwerbsbauer führte, waren die Tage ausgefüllt.

Sehr stolz sind Agnes und ihr Mann auf ihren Sohn MMag. Josef, der mit seiner Familie im selben Haus wohnt, und Dipl. Ing. Gerhard, der sich auch in naher Zukunft in Klaus niederlassen möchte, und ganz besonders erfreuen ihre drei Enkelkinder ihr Herz.

Agnes führt den Haushalt noch selbstständig, kocht gut und gerne für ihre Familie, besucht regelmäßig die Seniorenstube zum fröhlichen Zusammensein und zu intensiven Gesprächen. Vor allem aber verwöhnt sie ihren Gebhard, der ihr auch heute noch rührend beteuert, dass er mit ihr die Liebe seines Lebens gefunden hat.

Für die Zukunft wünscht sich Agnes Gesundheit für ihre Lieben und ganz besonders, dass sie mit ihrem Mann noch lange die Zweisamkeit genießen und noch einmal an die Adria fahren kann,
an den Ort, wo sie 18 Jahre lang regelmäßig hingefahren sind, um ihre angeschlagenen Atemwege zu kurieren.

Noch einmal wie damals am frühen Morgen im knietiefen Wasser den menschenleeren Strand entlanglaufen und die Zeit mit ihrem Gebhard genießen.