Ich wollt’, ich hätt’ nicht viel zu tun

Vorarlberg / 17.11.2015 • 18:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Weltweit gibt es etwa 200 verschiedene Rassen und über 30 Milliarden Haushühner. Foto: VN
Weltweit gibt es etwa 200 verschiedene Rassen und über 30 Milliarden Haushühner. Foto: VN

Den Großteil des Tages sind sie mit Picken und Scharren beschäftigt: die Haushühner.

SChwarzach. Hühner werden schon seit 5000 Jahren als Haustiere gehalten. Die Vorfahren sind die Bankiva-Hühner, Wildhühner aus Südostasien, die zur Familie der Fasanartigen gehören. Das männliche Haushuhn wird als Hahn oder Gockel bezeichnet. Er ist der Chef der Hühnerfamilie. Er gackert und kräht und weckt am Morgen alle mit lautem Geschrei auf. Seine Aufgabe ist es, über seine Hennen zu wachen und für Nachwuchs und Ruhe im Stall zu sorgen. Übrigens: Hennen, die brüten oder nach dem Schlüpfen Jungtiere führen, nennt man Glucken. Der kastrierte Hahn wird Kapaun genannt.

Insekten und Körner

Hühner sind wahre Allesfresser. Mit ihrem harten und spitzen Schnabel picken sie den ganzen Tag unermüdlich Getreidekörner, Mais, Insekten, Würmer und sogar Steinchen oder Sandkörner vom Boden auf. Diese fressen sie zur Verdauung. Mit deren Hilfe wird nämlich die Nahrung in ihrem Magen zermahlen. Hühner lieben es, in einem Sand- oder Staubbad zu baden, um das Gefieder zu säubern und das Ungeziefer zu vertreiben.

Bis zu 300 Eier im Jahr

Hennen beginnen mit fünf Monaten mit dem Eierlegen. Wenn man dem Haushuhn immer wieder seine gelegten Eier wegnimmt, legt es jeden Tag wieder eines. Insgesamt können Hühner pro Jahr zwischen 250 und 300 Eier legen. Ohne Entfernen der Eier beginnt die Henne mit dem Brüten, sofern ihr Bruttrieb noch nicht weggezüchtet wurde. Im Normalfall dauert eine Brutphase 21 Tage. Ein Küken wiegt nach dem Schlüpfen etwa 40 Gramm, nach zwei Wochen etwa das Zehnfache. Küken sind sogenannte Nestflüchter – sie sind vom ersten Tag an selbstständig auf Nahrungssuche.

Weltweit gibt es etwa 200 verschiedene Rassen und 30 Milliarden Haushühner. Ein Haushuhn wird bis zu fünf Kilogramm schwer und erreicht ein Lebensalter von fünf bis acht Jahren.

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