Rettungsübung mit den Bayern im Tunnel

Vorarlberg / 17.11.2015 • 22:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Etwa 150 Einsatzkräfte nahmen an der Übung teil.
Etwa 150 Einsatzkräfte nahmen an der Übung teil.

Bregenz. „Schwerer Verkehrsunfall im Pfändertunnel“ – so lautete am Montagabend die Übungsannahme für die Rettungskräfte. Der Pfändertunnel war zwischen 19 und 24 Uhr in beiden Richtungen gesperrt, der Verkehr wurde über das Bregenzer Stadtgebiet umgeleitet. Um für den Ernstfall vorbereitet zu sein, üben Feuerwehr, Rettung und Asfinag regelmäßig im Pfändertunnel. Am Montagabend war es wieder einmal so weit. Annahme war ein schwerer Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen, darunter ein Reisebus. 20 verletzte Personen waren aus dem Tunnel zu retten und zu versorgen. Neben dem österreichischen und dem bayerischen Roten Kreuz standen vor allem die Tunnelfeuerwehren Bregenz-Rieden und Lochau im Einsatz.

Für die Lochauer hatte sich die Übungsleitung ein kleines „Extra“ ausgedacht: Die Einfahrt in den Tunnel am Nordportal war blockiert. Für die Feuerwehrleute bedeutete das, dass sie zu Fuß zum Unfallort im Tunnel vorrücken mussten.

Das österreichische und bayrische Rote Kreuz bewiesen eine hervorragende Kooperation. Fotos: VOL.AT/Vlach

Das österreichische und bayrische Rote Kreuz bewiesen eine hervorragende Kooperation. Fotos: VOL.AT/Vlach