Zum Gedenken

Vorarlberg / 18.11.2015 • 18:02 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Ingeborg Vogel

Dornbirn. Viel zu früh müssen wir diesen Nachruf auf Inge Vogel verfassen. Wir sind für jede gemeinsa

me Stunde dankbar.

Dass nicht nur wir so fühlen, zeigten die vielen Menschen, die sich in der vollen Kirche in Dornbirn Rohrbach von Inge verabschiedeten.

Inge wurde am 27. November 1941 in Altenstadt als Tochter von Othmar und Rosa Lampert geboren. Zusammen mit Zwillingsbruder Günter sowie Schwester Rosmarie wuchs Inge in Roßniß und Nenzing auf. Der mit dem Schulbesuch in Frastanz verbundene tägliche Messbesuch und der starke Glaube von Mama Rosa bildeten die Grundlage für das Vertrauen in Gott, welches Inge bis zuletzt nicht verließ.

Inge absolvierte 1965 die Schneidermeisterprüfung. Nach beruflichen Stationen in St. Gallen und Zürich war Inge ab 1971 als Lehrerin an der Textilschule Dornbirn bis zu ihrer Pensionierung tätig.

1970 feierten Inge und Günter Vogel Hochzeit. Im selben Jahr wurde Sohn Markus, im Jahr 1974 Tochter Dagmar geboren. 1975 wurde das Eigenheim in der Forachstraße bezogen.

Aufgrund der großen Gastfreundschaft, Herzlichkeit und Liebenswürdigkeit wurde es ein Ort, an dem sich Freunde und Gäste immer wohlfühlten.

Wenngleich Inge immer eine berufstätige Frau war, sich nach der Pensionierung ehrenamtlich engagierte, Englischkurse besuchte, Auslandsaufenthalte zum Erlernen der Sprache nutzte sowie Nähkurse gab, so galt ihre größte Aufmerksamkeit doch stets der Familie. Inge hat ihrer Familie ein wunderbares Zuhause geboten. Nicht zuletzt die große Freude über die fünf Enkelkinder war es auch, die Inge durch die letzten Wochen trug, in denen ihr die schwere Krankheit zusehends zusetzte. Inges starker Glaube und die Erfahrung, bereits einmal eine schwere Erkrankung besiegt zu haben, haben sie auch diesmal fast bis zuletzt hoffen lassen und ihr Zuversicht gegeben. Allein der liebe Gott hat am 30. Oktober 2015 anders entschieden. Mit ihrer Lebensfreude, ihrer Liebe und ihrem Lachen lebt Inge in unseren Herzen nach ihrem Grundsatz „Ich bin nicht dort, wo ich war, ich bin dort, wo ihr seid“ weiter.