50 Jahre Lebensweg voller Gemeinsamkeiten

Vorarlberg / 19.11.2015 • 18:52 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Ehepaar verbringt viel Zeit in den Bergen.
Das Ehepaar verbringt viel Zeit in den Bergen.

Rankweil. Bei einigen Bergtouren mit Freunden trafen sich Anni und Elmar Walch schon zu Beginn ihres gemeinsamen Lebenswegs öfters. Dabei entdeckten sie die gemeinsamen Interessen für Natur und Bergwelt. Bei einer Tour auf die Braunarlspitze funkte es schließlich zwischen den beiden. Seitdem waren sie unzertrennlich und planten bald schon eine gemeinsame Zukunft.

Anni geb. Dietrich stammt aus Mellau. Hier wuchs sie auf einer Landwirtschaft auf. Die Liebe zur Natur und zur Bergwelt wurde ihr sozusagen schon in die Wiege gelegt. Vier Generationen der Familie waren als Waldaufseher tätig.

In den Nachkriegsjahren wurde Anni dringend in der elterlichen Landwirtschaft gebraucht, und so half sie gerne und tüchtig viele Jahre mit.

Noch vor der Ehe begann das Paar mit dem Bau eines Eigenheimes in Rankweil, welches sie 1965 nach der Hochzeit beziehen konnten. Hier konnte die Jubilarin ihr liebstes Hobby ausüben: Der Blumengarten kann sich sehen lassen, und mit dem selbstgezogenem, Gemüse wird die Familie gesund ernährt. Anni hat einfach den sogenannten grünen Daumen.

Elmar Walch wurde den Eltern Paula und Ehrenreich Walch, Viehhändler, in Rankweil geboren. Nach dem Besuch der Handelsschule arbeitete er eine Zeitlang im elterlichen Viehexporthandel. 1967 fand Elmar eine Anstellung bei der Zollwache – vorerst in Tisis und dann in Meinigen. 1975 wechselte er zum Finanzamt, wo er 1989 Leiter der Verbrauchssteuerstelle wurde. 1995 wechselte er in die Finanzdirektion Feldkirch. Hier war er bis zur Pensionierung tätig.

Viele Gemeinsamkeiten

Für das Ehepaar stand die Familie stets an erster Stelle. Die vier Kinder wuchsen in harmonischer, liebevoller Umgebung auf. Die Ehejahre waren geprägt von vielen Gemeinsamkeiten. 30 Jahre wirkten sie zusammen im Arbeitskreis für Feste und Feiern der Pfarrgemeinde Rankweil. Eine große Bereicherung seit 45 Jahren ist das Treffen der „Familienrunde“, die heute noch besteht.

Als „Opa Elmar“ ist der Jubilar bei den Schulkindern bekannt und beliebt. Er vermittelt der Jugend sein Wissen über das Entstehen und die Bedeutung von Obstbäumen, bis hin zur Saftbereitung. Herr Walch beherrscht die Kunst des Schnapsbrennens, und viele Interessierte holen sich bei ihm Ratschläge, welche er gerne weitergibt. Die Enkel Thomas und Luca sind oft bei Oma und Opa, wo sie natürlich verwöhnt werden. Heute findet um acht Uhr eine Messe in der St.-Peter-Kirche mit Pfarrer Simma statt. Beim gemeinsamen Mittagessen im Gasthof Taube wird das Jubelpaar gebührend gefeiert. Dem sympathischen Paar weiterhin Gesundheit und eine gemeinsame schöne, harmonische Zeit!

Eine feierliche Hochzeit.
Eine feierliche Hochzeit.