Diakonweihe für Mathias Bitsche in Götzner Kirche

Vorarlberg / 19.11.2015 • 18:26 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Mathias Bitsche erhielt von Bischof Elbs die Weihe zum Diakon.
Mathias Bitsche erhielt von Bischof Elbs die Weihe zum Diakon.

25-jähriger Thüringer freut sich auf die Aufgabe, Menschen
zu begleiten.

Götzis. (etu) „Ich bin bereit!“ hieß es auf der Einladung zur Diakonweihe von Mathias Bitsche. Der 25-jährige Thüringer lud gemeinsam mit Vertretern der katholischen Kirche Vorarlbergs zur feierlichen Zeremonie. Seit seinem neunten Lebensjahr war Bitsche in seiner Heimatpfarre Ministrant, leitete eine Ministrantengruppe und war Mitglied im Jugend-Leitungskreis. Außerdem ist er Mitglied im Pfarrgemeinderat und wurde vor einigen Jahren zum Kommunionhelfer ernannt. „Alle diese Dienste haben mir immer großen Spaß gemacht, und ich fühlte mich in meiner Pfarre beheimatet“, erklärt Bitsche.

2009 absolvierte er an der HAK in Bludenz die Matura, und nach einem Jahr der Vorbereitung in Horn in Niederösterreich begann er in Wien mit seinem Theologiestudium. Dort verbrachte er zwei Jahre, bevor der gebürtige Schrunser 2012 nach Rom ans renommierte „Collegium Germanicum“ wechselte. Stark geprägt haben ihn auch Praktika in der Krankenhausseelsorge und die Arbeit
mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Die römischen Studien schloss er im Juni 2015 ab und ist seither im Pfarrverband Götzis-Altach als Pastoralpraktikant tätig.

Vor seinen Weiheexerzitien in Wien hat Mathias Bitsche sich auf Facebook offline gemeldet, „damit viel Zeit zum Gebet, zum Schweigen und Nachdenken, zum Durchgehen verschiedener Dinge und zum täglichen Gespräch mit einem Begleiter da ist“, so der Thüringer.

„Für andere da sein“

Mit der Weihe zum Diakon hat sich sein Leben nun erneut verändert. Er werde nicht für sich geweiht, betont Bitsche, sondern für andere Menschen. Er will für andere da sein, sie begleiten, bei der Taufe, bei der Hochzeitsfeier, aber auch in Krisenzeiten.

Die Diakonweihe am Sonntag wurde liturgisch von Bischof Benno Elbs eröffnet. Mathias Bitsche bekundete seine Bereitschaft zum Dienst und versprach, seine Aufgabe für das Volk Gottes und zur Unterstützung des Bischofs und der Priester auszuüben. Dem neu geweihten Diakon wurde von seinen beiden Brüdern Johannes und Philipp Stola und Dalmatik als Zeichen seines Dienstes angelegt.