Ein kugeliger und stachliger Geselle

Vorarlberg / 19.11.2015 • 19:13 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Igel sind Insektenfresser, die aber auch zu Gemüse und Früchten nicht Nein sagen.  Foto: VN/Hofmeister
Igel sind Insektenfresser, die aber auch zu Gemüse und Früchten nicht Nein sagen.  Foto: VN/Hofmeister

Jeder Igel hat bis zu 8000 Stacheln auf dem Rücken. 

schwarzach. Igel sind Insektenfresser und werden in zwei Gruppen eingeteilt
– in die Rattenigel und die Stacheligel. Die Igel, die bei uns in Vorarlberg zu Hause sind, zählen zu den Stachel­igeln und heißen Braunbrust­igel. Sie haben einen kurzen Stummelschwanz, runde Knopfaugen und können sehr gut hören und riechen. 

Am liebsten treiben sich die Igel an Waldrändern und Hecken sowie im Gestrüpp und Unterholz herum. In der Stadt und in den Dörfern trifft man sie oft in Gärten und Parkanlagen, denn dort finden sie Verstecke. Igel sind dämmerungs- und nachtaktiv und verkriechen sich tagsüber gerne. Wenn es dunkel wird, jagt der Igel dann Insekten, Larven, Würmer, Schnecken oder kleine Wirbeltiere. Auch vor Kreuzottern macht er nicht halt. Diesem Umstand hat er auch seinen Namen zu verdanken. Denn das Wort „Igel“ leitet sich vom Griechischen ab und bedeutet so viel wie „Schlangenfresser“. Da der Igel viele Schädlinge bekämpft, steht er unter Schutz.

Kugelrund

Ein ausgewachsener Igel hat auf dem Rücken bis zu 8000 Stacheln, die eigentlich hart gewordene Haare sind. Nur am Bauch, im Gesicht, auf den Ohren und an den Füßen wachsen richtige Haare. Bei drohender Gefahr rollen sich die Igel blitzschnell zu einer Kugel zusammen und richten ihre Stacheln auf. Igel besitzen zwar schon Stacheln, wenn sie auf die Welt kommen, anfangs sind sie aber noch ganz weich, damit sich die Mutter bei der Geburt nicht verletzen kann. Igel sind Einzelgänger. Nur zur Paarung sucht das Männchen nach einem Weibchen, danach trennen sich ihre Wege wieder.

Im Herbst, wenn die Nahrung knapp wird, ziehen sich die stachligen Gesellen in ihr warmes, gepolstertes Lager zurück und fallen in einen tiefen Winterschlaf. Bis zum Herbst fressen sie sich dafür ein Fettpolster an, das ihnen als Energiespeicher dient.

Tauschbörsen: Freitag,
20. November, 14 bis 17 Uhr, Sutterlüty Lochau; Donnerstag 26. November, 14 bis 16 Uhr, VN-Geschäftsstelle Bludenz