Feuerungsanlagen als Brandrisiko

20.11.2015 • 21:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Auch Feuerungsanlagen zur Wärmeerzeugung können zu verheerenden Bränden führen. Foto: MAthis
Auch Feuerungsanlagen zur Wärmeerzeugung können zu verheerenden Bränden führen. Foto: MAthis

Mit dem Kälteeinbruch beginnt der brandgefährliche Start in die Heizsaison.

Bregenz. Laut der letztjährigen Schadenstatistik der Vorarlberger Brandverhütungsstelle entstanden durch Feuerungsanlagen in Vorarlberg immerhin 15 Brände, die einen Feuerwehreinsatz auslösten. Außerdem sorgten herausfallende Glut und ungeeignete Asche-Aufbewahrung für acht sowie elektrische Wärmegeräte für sieben Brandereignisse. Von den 60 erfassten Rauchfangbränden blieben alle auf das Kamininnere beschränkt und führten zu keinem Gebäudeschaden. Mit Beginn der Heizperiode steigt auch heuer wieder das Brandrisiko, das durch den vermehrten Einsatz von Feststofffeuerungen noch verstärkt wird.

Die vorwiegend in der Übergangszeit eingesetzten mobilen Kleinheizgeräte sowie deren unsachgemäße Handhabung können problematisch werden. So erreicht ein elektrischer Heizstrahler eine Oberflächentemperatur von mehr als 500 Grad Celsius. Befinden sich im Nahbereich brennbare Vorhänge, Polstermöbel, Handtücher oder Kleidungsstücke, ist deren rasche Entzündung unausweichlich.

Sicheres Heizen

Die folgenden Sicherheitstipps von Kurt Giselbrecht, Leiter der Brandverhütungsstelle Vorarlberg, sollen dazu beitragen, das Brandrisiko durch die verschiedensten Heizgeräte zu verringern:

» Elektrische Heizgeräte nicht in die Nähe von brennbaren Materialien stellen.

» Elektrische Heizdecken niemals geknickt oder gefaltet, sondern nur im ausgebreiteten Zustand verwenden.

» Den Heizraum, die Umgebung der Rauchfänge sowie den Öllagerraum von abgestellten, brennbaren Lagergütern entrümpeln.

» Niemals Spiritus oder Benzin zum Anzünden benutzen.

» Beim Befüllen der Ethanol-Öfen die Bedienungsanleitung beachten und die Brennflüssigkeit für Kinder unzugänglich aufbewahren.