100 Rinder sterben bei Großbrand

22.11.2015 • 21:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Silos und Stallgebäude brannten in der Nacht auf Sonntag in Kriessern lichterloh. Foto: KaPo
Silos und Stallgebäude brannten in der Nacht auf Sonntag in Kriessern lichterloh. Foto: KaPo

Nächtlicher Brand im schweizerischen Kriessern nahe Mäder verursacht Millionenschaden.

Kriessern. Bei einem Großbrand im schweizerischen Kriessern an der Grenze zu Vorarlberg sind in der Nacht auf Sonntag rund 100 Rinder verendet. Der Brand in dem Mastbetrieb brach gegen 1.30 Uhr morgens aus noch unbekannter Ursache aus. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort.

Wie die Kantonspolizei St. Gallen meldet, gingen gegen halb zwei mehrere Notrufe wegen des Brandes ein. Das Feuer war in dem Ort Kriessern ausgebrochen, der vom Rhein getrennt an Mäder angrenzt. Das Feuer war weithin sichtbar, offenbar hatten Autofahrer den Brand gemeldet.

Polizei und Feuerwehr waren mit über 100 Mann vor Ort und fanden beim Eintreffen mehrere Silos und Gebäude in Flammen vor. Acht Rinder und 19 Kälber konnten gerettet werden, für rund 100 Tiere kam jedoch jede Hilfe zu spät, sie starben in dem Feuer. Den Feuerwehren Oberriet, Altstätten, Rüthi-Lienz und Bernegg-Au gelang es, den Brand zu löschen und das Maschinenhaus zu retten. Den Sachschaden schätzen die Beamten auf rund eine Million Franken.

Bergung dauert

Die Einsatzkräfte dürften noch den ganzen Tag mit der Bergung der Kadaver beschäftigt sein. Dafür muss ein Bagger jedoch erst das Dach des Stalls abtragen, wie Einsatzleiter Stefan Hutter gegenüber VOL.AT erklärte. Hutter beschreibt die Situation der Rinder während der Katastrophe als hoffnungslos. Beim Eintreffen der Feuerwehr sei kein Hineinkommen mehr möglich gewesen. Lediglich der hintere Teil des Stalls konnte betreten werden. Die 27 daraus geretteten Tiere wurden in Sicherheit gebracht, gab der Einsatzleiter auf VOL.AT an.