Ein gefragter Standort für Büros in Dornbirn

Vorarlberg / 22.11.2015 • 18:42 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
M11 kämpfte um die Hausnummer und ging als Sieger vom Platz.  VN/ha
M11 kämpfte um die Hausnummer und ging als Sieger vom Platz. VN/ha

„M11“ an der Messestraße ist voll besetzt. Kurioser Streit um Hausnummer wurde beigelegt.

Dornbirn. (ha) Vor wenigen Monaten wurde ein neues Bürogebäude in unmittelbarer Nachbarschaft des Messegeländes eröffnet. Besitzerin ist die Firma M-Immobilien, die vor allem mit dem attraktiven Standort um Pächter der großzügigen Büroflächen warb. Zu Unstimmigkeiten mit der Stadt kam es allerdings wegen der Hausnummer.

Eigentlich hätte das Bürogebäude die Hausnummer 13 erhalten. Das passte der Immobilienfirma nicht so recht ins Konzept, denn die 13 gilt nicht unbedingt als glücksbringend. Und so wurde das Haus kurzerhand M11 genannt, was so viel wie Messestraße 11 bedeutet. Das wiederum gefiel der zuständigen Abteilung im Rathaus ganz und gar nicht. Sie bestand auf der Nummer 13. Somit begann eine kuriose Diskussion zwischen Stadt und dem Geschäftsführer von M-Immobilien, Martin Fussenegger (38). Dass sich seine Firma die Nummer 11 verordnete, begründet er damit, dass auf dem Gelände einst ein Haus mit der Hausnummer 11 stand.

„Das war ein Grund, warum wir das neue Bürogebäude M11 nannten.“ Unter dieser Bezeichnung sei das Projekt auch von Anfang an beworben worden.

In der Stadt wollte man das anfangs nicht hinnehmen. Man verwies auf ein noch unbebautes Grundstück vor dem Bürohaus. Sollte dort einmal ein Haus errichtet werden, hätte dieses die Nummer 11 bekommen und nicht das neue Gebäude. Für Stadtplaner Markus Aberer (61) war der Streit nicht mehr und nicht weniger als ein Sturm im Wasserglas, der sich inzwischen auch dank des Entgegenkommens von Nachbarn gelegt hat: „Wir haben uns geeinigt. Das neue Geschäftshaus darf die gewünschte Hausnummer behalten.“

Ob das der Grund für den Run auf die Büroflächen belebt hat, bleibt offen. Jedenfalls ist das Haus bereits kurz nach der Fertigstellung komplett vermietet. Laut Fussenegger ist ein weiteres Objekt für Büro- und Dienstleistungsflächen im Rheintal bereits in Planung.