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Vorarlberg / 23.11.2015 • 18:24 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
So soll er werden, der McDonald’s in Lustenau. Grünes Licht für den Bau gibt es aber heuer nicht mehr. Computerbild: McDonald´s
So soll er werden, der McDonald’s in Lustenau. Grünes Licht für den Bau gibt es aber heuer nicht mehr. Computerbild: McDonald´s

Verkehrstechnische Abklärung verzögert­ ­Errichtung des Mc­Donald’s in Lustenau.

Lustenau.  Er kommt, aber er kommt etwas später. Die Rede ist vom geplanten McDonald’s in Lustenau, für den die Baueingabe der fertigen Pläne bereits erfolgt ist. Hauptgrund dafür ist die Schaffung einer separaten Linksabbiegespur auf der Sägerstraße vom Millenniumkreisverkehr kommend.

Diese Anpassung ist notwendig, damit sich der Verkehr beim Kreisverkehr nicht staut und jene Fahrzeuge, die weiter in den Millennium Park hineinfahren, auf ihrer Spur problemlos weiterkommen. Bei der Sägerstraße handelt es sich um eine Gemeindestraße.

Alles klar zu Jahresbeginn?

Auch eine weitere Abklärung muss vor dem Bau des Objekts noch getätigt werden, und zwar in Bezug auf eine notwendige Abweichung vom Bebauungsplan im Millennium Park. „Es geht unter anderem um Fragen der Gebäudehöhe und der Parkplätze, da für den Standort keine Tiefgarage vorgesehen ist“, erläutert Bürgermeister Kurt Fischer (52) die Situation. Geklärt werden beide Probleme nicht mehr heuer. „Aber zu Jahresbeginn rechne ich mit einer positiven Erledigung“, zeigt sich Fischer zuversichtlich.

Die Gemeinde Lustenau ist beim McDonald’s-Projekt Baubehörde. Fischer will die vorgeschlagenen Lösungen zuerst im Gemeindevorstand zur Diskussion bringen, um dann als Behörde zusammen mit dem Bauhof zu entscheiden.  

Langfristig fordert der Bürgermeister auch eine Verkehrsspange für das in unmittelbarer Nähe gelegene Betriebsgebiet Heitere, die auch zur Entspannung der Situation beim Kreisverkehr führen soll.

Blickfang Fassade

Die Fassade des McDonald’s in Lustenau verspricht ein besonderer Blickfang zu werden. Das Gebäude wurde vom Architektenbüro Eberle-Baumschlager geplant. „McDonald’s war bereit, für die Außengestaltung des Objekts mehr Geld auszugeben als gewöhnlich. Für uns ist es wichtig, dass das Gebäude am Eingang zu Lustenau eine ansehnliche Visitenkarte für die Gemeinde wird. Die weltweit präsente Fast-Food-Kette will in ihrer Lustenauer Filiale den üblichen Standard bieten, ein Angebot, das auch einen McDrive, ein McCafé sowie einen Außenbereich beinhaltet.

Die Fassade des Gebäudes ist lamellenförmig konzipiert und soll sich mit ihrem speziellen Design in das äußere Erscheinungsbild der Industriezone einfügen.

Der Bürgermeister ist überzeugt: „Der Lustenauer McDonald’s wird vor allem für die Jugend ein beliebter Treffpunkt.“

Ich bin über­zeugt davon, dass der McDonald’s ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche wird.

Kurt Fischer