Aufwendige Sanierung am Kobelweg

Vorarlberg / 12.02.2016 • 19:04 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Eine Herausforderung für die Straßenbauer: Der Kobelweg in Götzis wird aufwendig umgebaut.  Foto: ver
Eine Herausforderung für die Straßenbauer: Der Kobelweg in Götzis wird aufwendig umgebaut.  Foto: ver

Die Götzner Gemeinde­straße wird seit Herbst saniert und verbreitert.

Götzis. (ver) Mehrere User hatten sich im Bürgerforum im vergangenen Jahr über den Zustand des Kobelwegs in der Marktgemeinde Götzis beschwert. Seit dem Herbst 2015 läuft nun die Sanierung der Gemeindestraße. Neben dem schlechten Zustand der Straße war auch die zu geringe Fahrbahnbreite für Einsatz- bzw. Müllfahrzeuge ein Grund für den umfassenden Umbau. Zudem werden im Zuge des Bauvorhabens die Wasser- und Kanalleitungen erneuert. Vor wenigen Tagen wurde der sogenannte Drosselschacht versetzt. Davor wird derzeit ein etwa 30 Meter langer Stauraumkanal mit einem Meter Durchmesser eingebaut. Dieser soll künftig die Oberflächenwasser zurückhalten und nur dosiert in den Kanal abgeben.

Für einige Probleme haben die Bodenverhältnisse gesorgt: Im oberen Teil des Wegs waren deutlich mehr Natursteinmauern notwendig als geplant. Zudem macht der Untergrund eine Plan­änderung notwendig. „Hier werden derzeit Ausbauvarianten geprüft“, informiert Projektleiter Klaus Brugger.

Zeitplan soll halten

Dennoch sollen die Sanierungsarbeiten in rund zwei Monaten so weit fertig sein, dass im Mai mit der Asphaltierung begonnen werden kann. Die Kosten für das Projekt sind mit 330.000 Euro beziffert. Ob mit Mehrkosten aufgrund der Bodenverhältnisse zu rechnen sei, werden die laufenden Analysen zeigen, heißt es aus dem Rathaus.