Große Bedrohung für Vieh und Wild

Vorarlberg / 17.02.2016 • 18:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Rinder-TBC-Erreger ist zum „Riesenproblem“ für zwei Talschaften geworden.

Bregenz. (VN-hk) Man war schon recht hoffnungsvoll, dass sich das Problem so gut wie erledigt hatte. Doch dann das: Serienweise wurden bei Testungen in Viehbetrieben im Klostertal und Silbertal TBC-Verdachtsfälle entdeckt. Der negative Höhepunkt folgte in Bartholomäberg: Dort zeigten sich bei mehr als 40 Prozent der Tiere im Bestand die Erreger-Symptome. Tragische Konsequenz: Alle 18 Rinder des Hofes mussten gekeult werden – ein Drama für den Landwirt.

Welche Maßnahmen sollen nun vonseiten der Politik und der Behörden gesetzt werden? Wer soll diese durchführen? Ist das Problem Rinder-TBC-Erreger überhaupt in den Griff zu bekommen? Wie kann man dessen Ausweitung verhindern?

Die VN bringen bei einem Stammtisch Experten aufs Podium. In Bartholomäberg diskutieren unter anderem Landesveterinär Norbert Greber sowie Landesjägermeister Reinhard Metzler. Dazu noch Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Moosbrugger Bürgermeister Martin Vallaster und Thomas Fitsch, ein betroffener Landwirt aus Bartholomäberg.