Baustart für neuen Radweg

Vorarlberg / 19.02.2016 • 20:57 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der neue Radweg wird bald nicht mehr in den stark frequentierten Illweg münden, sondern seitlich daran vorbeiführen. Foto: VN/sas
Der neue Radweg wird bald nicht mehr in den stark frequentierten Illweg münden, sondern seitlich daran vorbeiführen. Foto: VN/sas

Wichtiger Lückenschluss in Nüziders wird in Angriff genommen; Kostenpunkt: 720.000 Euro.

Nüziders. (VN-sas) Am kommenden Montag, 22. Februar, werden die Arbeiten für die Erneuerung bzw. Optimierung des Radwegs in Nüziders zwischen Tennisplatz und ARA-Zufahrt gestartet. Aktuell mündet der Radweg vom Tennisplatz kommend auf die gegenüberliegende Fahrbahnseite des stark befahrenen Illwegs – eine für die Radfahrer mitunter sehr gefährliche und auch für Pkw- und Lkw-Lenker nicht optimale Verkehrssituation.

3,5 Meter breiter Weg

Auf der Agenda der Arbeiter steht deshalb nun, den Radweg von der Gemeindestraße zu trennen und nach links auf die Seite der Ill zu verlegen. Im Zuge der Arbeiten soll die Fahrspur für Kraftfahrzeuge auf dem Illweg bis hin zur Firma Emmi von aktuell sechs auf 4,5 Meter verschmälert werden. Radweg und Straße werden künftig durch einen gut eineinhalb Meter breiten Streifen mit Schotter und Begrünung getrennt sein; der neue Radweg wird eine Breite von 3,5 Metern aufweisen. Merklich verschmälert wird indes die Kraftfahrzeug-Spur unter der L-193-Brücke – „zwei Pkw werden hier künftig noch nebeneinander vorbeikommen, Lkw wird jedoch nur mehr einer Platz haben“, verdeutlicht Bürgermeister Peter Neier.

In die Baumaßnahmen werden insgesamt rund 720.000 Euro investiert. 30 Prozent davon muss die Gemeinde Nüziders selbst in die Hand nehmen, die restlichen 70 Prozent werden durch Landesfördermittel gestemmt. Mit einer Fertigstellung der Baumaßnahmen rechnet man in der Gemeinde bereits in den Sommermonaten.

Verkehrsbehinderungen

„Diese rund 700 Meter lange Passage ist ein wichtiger Lückenschluss zum bestehenden Landesradwegenetz“, betont der Gemeindechef. Während der Bauarbeiten müssen Verkehrsteilnehmer auf dem knapp 700 Meter langen Straßenabschnitt vereinzelt Behinderungen bzw. Einschränkungen der Befahrbarkeit in Kauf nehmen.