Naturjuwel in Thüringen soll bald wieder glänzen

Vorarlberg / 10.03.2016 • 19:46 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Schon im Mai wird der derzeit trockengelegte Weiher in neuem Glanz erstrahlen. Im Bild: Mario Gritsch. VN/sas
Schon im Mai wird der derzeit trockengelegte Weiher in neuem Glanz erstrahlen. Im Bild: Mario Gritsch. VN/sas

Sanierungs- und Renaturierungarbeiten beim kleinen Montjola-Weiher haben begonnen.

Thüringen. (VN-sas) Derzeit ist die Kulisse beim Montjola-Weiher in Thüringen zwar noch recht schlammdominiert, doch schon bald soll die Idylle beim beliebten Naherholungsgebiet wiederhergestellt sein: Am kleinen Weiher sind die Vorbereitungsarbeiten für die umfangreichen Sanierungs- und Renaturierungsmaßnahmen angelaufen. „In der vergangenen Woche wurde das Wasser abgelassen. Jetzt steht die Ausbaggerung von Schlamm und Sedimenten auf der Agenda der Arbeiter“, informiert Bürgermeister Harald Witwer. Mit dieser Tätigkeit werde man noch den Rest dieser sowie die kommende Woche beschäftigt sein, fügt Polier Mario Gritsch hinzu. Demnach sollen rund 2000 Kubikmeter Material abgetragen werden. Die Schlammmassen, die derzeit neben dem trockengelegten Weiher zwischengelagert werden, sollen in den nächsten Wochen abtransportiert werden. Wohin, steht derzeit noch nicht fest. Übernächste Woche sollen dann die eigentlichen Arbeiten in Angriff genommen werden. „Dem jetzigen Damm wird ein neuer Damm vorgeschüttet, das Ufer des Weihers wird abgeflacht und naturnah gestaltet“, erklärt Bürgermeister Witwer. Als letzter Arbeitsschritt steht die Anbringung eines neuen Stegs sowie einer kleinen Brücke in Richtung großer Montjola-Weiher auf dem Programm.

Fertigstellung im Mai

Bereits im Mai sollen die Maßnahmen abgeschlossen sein, rund 250.000 Euro werden investiert. 60 Prozent davon, also 150.000 Euro, konnten über Fördergelder durch ein Leader-Projekt lukriert werden. Die Maßnahmen beim brüchigen Damm sind dringend notwendig, informiert Witwer. Zudem sei der Weiher das letzte Mal in den 1980er-Jahren ausgebaggert worden. Die restlichen Maßnahmen, also Steg, Brücke und Renaturierung, sind jedoch „Fleißaufgaben“. „Im Rahmen einer Infoveranstaltung haben wir Ideen und Wünsche der Bevölkerung eingeholt, wie das Naherholungsgebiet attraktiver gestaltet werden kann“, so das Gemeindeoberhaupt. An oberster Stelle steht auch künftig das Miteinander von Mensch, Tier und Natur. „Die Besucher werden wieder eine gemütliche Bademöglichkeit vorfinden. Massentourismus wollen wir aber nicht. Der ökologische Wert ist uns wichtiger.“

Derzeit steht die Ausbaggerung von Schlamm und Sedimenten auf der Agenda der Arbeiter.

Harald Witwer