Temporeduktionen in Dornbirner Stadtteilen

Vorarlberg / 20.07.2016 • 19:51 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Im Zentrum von Haselstauden könnte bald Tempo 40 gelten.  VN/Ha
Im Zentrum von Haselstauden könnte bald Tempo 40 gelten. VN/Ha

Mehr Sicherheit für Fußgänger und Rad­fahrer im Hatlerdorf und in Haselstauden.

Dornbirn. (ha) Mit der Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit von 50 auf 40 Stundenkilometer will die Stadt Dornbirn die Sicherheit in den Stadtgebieten Hatlerdorf und Haselstauden erhöhen. Am Zug ist nun die Bezirkshauptmannschaft, die für entsprechende neue Verordnungen zuständig ist.

Bürgerbeteiligung

Im Hatlerdorf wurde der Wunsch nach einer Temporeduktion im Rahmen des Bürgerbeteiligungsprozesses „Zentrum Hatlerdorf“ vorgebracht, in Haselstauden setzen sich vor allem Eltern der Volksschule für eine Reduktion der Höchstgeschwindigkeit ein. Die Stadt reagierte und ließ die Straßenräume zwischen der Kronenkreuzung und dem Friedhof Hatlerdorf (L 190) sowie in Haselstauden ab der Kreuzung Mühlegasse bis zur Kreuzung Stiglingen (L 3) von Experten unter die Lupe nehmen.

„Im Hatlerdorf und in Haselstauden liegen zahlreiche öffentliche Einrichtungen, in Haselstauden unter anderem auch die Volksschule, direkt an der Landesstraße“, begründet Bürgermeisterin Andrea Kaufmann (47) den Wunsch der Stadt, den motorisierten Verkehr auf diesen Streckenabschnitten einzubremsen und damit die Sicherheit vor allem für Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen.

Kaum Zeitverlust

Wie dem 16 Seiten umfassenden Dossier der Verkehrsplaner zu entnehmen ist, halten sich mögliche Zeitverluste bei einer Geschwindigkeitsreduktion um zehn Stundenkilometer in den angeführten Bereichen in engen Grenzen. Im Hatlerdorf wären demnach Autos oder Motorräder knapp zwölf Sekunden länger unterwegs, in Haselstauden lediglich fünf Sekunden. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und der tatsächlich fahrbaren Geschwindigkeiten sei jedoch davon auszugehen, dass der Zeitverlust gegen null gehen würde.

Da es sich bei beiden Straßenabschnitten um Landesstraßen handelt, liegt die Entscheidung über die Reduktion der Höchstgeschwindigkeit bei der Bezirkshauptmannschaft, die sich in den kommenden Monaten mit dem Ansuchen der Stadt zu beschäftigen hat.