Verhaltenstipps für Gewitter in den Bergen

Vorarlberg / 22.07.2016 • 22:42 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Schwarzach. Gewitter in den Alpen zählen zu den gefährlichsten Situationen für Vorarlberger Wanderer. Deswegen sollte sich jeder Bergwanderer vorher über das aktuelle Wetter informieren, raten die Naturfreunde Österreich. Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Gewittern, auf die man unterschiedlich reagieren sollte.

Wärmegewitter entstehen bei Schönwetter am Nachmittag und Abend und bringen keine nachhaltige Wetterverschlechterung mit. Bei Gefahr von Wärmegewittern sollte man am besten nur den Vormittag für eine Bergtour nutzen.

Frontgewitter entstehen häufig beim Durchzug einer Kaltfront. Sie bringen einen Wettersturz und beenden oft eine Schönwetterperiode. Das vorherige Studieren der Wetterprognose ist daher besonders wichtig. Droht ein Frontgewitter, sollte man lieber nicht wandern gehen. Gerät man in ein Gewitter, raten die Naturfreunde:

» Hütten und Häuser mit Blitzableitern bieten Schutz, eine Mulde oder ein dichter Wald ebenso.

» Eine hockende, zusammengekauerte Haltung einnehmen.

» Mitglieder von Gruppen sollten sich weit verteilen, damit sie nicht als kompakte Erhebung wirken.

» Meiden sollte man einzeln stehende Bäume oder Baumgruppen, Berggrate und Berggipfel, Waldränder mit hohen Bäumen sowie ungeschützte Aussichtstürme.

» Wasserführende Rinnen, Stahlseilsicherungen schnell verlassen.