Warnschüsse schrecken Einbrechertrio nicht

24.07.2016 • 20:49 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Polizei verfolgt Verdächtige nach Einbruch und fasst einen Mann im Rheinvorland.

Lustenau. Auf frischer Tat ertappt wurde in der Nacht auf Sonntag ein Einbrechertrio in Lustenau. Die Polizei verfolgte die Täter und gab dabei sogar Warnschüsse ab. Allerdings konnte sie nur einen der Einbrecher festnehmen. Die Beute des Trios fiel mager aus.

Die Einbrecher waren in der Nacht zum Sonntag gegen 1 Uhr in eine Lustenauer Autowerkstatt eingedrungen und hatten die Alarmanlage ausgelöst, teilte die Polizei mit. Noch bevor die Beamten am Tatort eintrafen, flüchteten die Täter, die nach ersten Ermittlungen lediglich rund 100 Euro aus einer Handkasse erbeuteten. Die Beamten konnten noch erkennen, dass es sich um drei Täter handelte und gaben mehrere Warnschüsse in die Luft ab. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung konnte ein Mann mit Wohnsitz in Rumänien im nahen Rheinvorland festgenommen werden. Wie Polizeisprecher Rainer Fitz erklärte, hatten sich die Täter von den Warnschüssen nicht beeindrucken lassen. „Keiner der drei hat reagiert“, sagt er. Die Täter verteilten sich, eine Fahndung wurde ausgerufen. Im Zuge dieser wurde dann ein Verdächtiger im Rheinvorland geschnappt. Über die beiden verbleibenden Täter hatte die Polizei am Sonntag noch keine Erkenntnisse, auch der Festgenommene gab offenbar keine Auskunft.

„Kommt selten vor“

Dass Beamte, sei es auch für Warnschüsse, die Waffe ziehen müssen, „kommt realtiv selten vor“, so Rainer Fitz. Zunächst werden Verdächtige laut angesprochen, erst dann werden Warnschüsse senkrecht in die Luft abgegeben.

Alle drei haben auf die Warnschüsse nicht reagiert.

Rainer Fitz, Polizeisprecher