Polizei vereitelt Einbruch in Wälder Vorsäßhütte

26.07.2016 • 20:14 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die vier Einbrecher wählten eine Vorsäßhütte im Bregenzerwald als ihr Ziel. Sie wurden jedoch überrascht.  Foto: VN/Hartinger
Die vier Einbrecher wählten eine Vorsäßhütte im Bregenzerwald als ihr Ziel. Sie wurden jedoch überrascht.  Foto: VN/Hartinger

Einbrecherquartett aus Georgien in Andelsbuch auf frischer Tat ertappt und gestellt.

Andelsbuch. Sie sind eine Besonderheit Vorarlbergs und der angrenzenden Regionen von Schweiz und Tirol: die Vorsäß- oder Maisäßhütten. Häufig nicht mehr bewirtschaftet, sind diese nicht allzu hoch gelegenen Hütten nun offenbar ins Visier von Einbrechern geraten. Am Sonntag stellte die Polizei ein Einbrecherquartett, das gerade in eine Vorsäßütte im Bregenzerwald eingebrochen war.

Am Sonntagmittag stellte die Besitzerin der Vorsäßhütte in Andelsbuch fest, dass mehrere unbekannte Männer sich in der Hütte und darum herum befänden, weshalb sie die Polizei verständigte. Daraufhin flüchtete ein Täter mit dem Auto in Richtung Bezau und die anderen rannten zu Fuß ins Gelände beziehungsweise in ein angrenzendes Waldstück. Durch die sofort eingeleitete Großfahndung gelang es den Beamten jedoch, alle Verdächtigen festzunehmen. Es stellte sich heraus, dass es sich bei der Einbrecherbande um vier Männer aus Georgien im Alter von 24, 25, 26 und 33 Jahren handelt.

Kennzeichen gestohlen

Die Einbrecher hatten zuvor eine Kennzeichentafel von einem geparkten Fahrzeug auf einem Parkplatz gestohlen und dieses an ihrem Fahrzeug angebracht. Sie fuhren zu der Vorsäßhütte, drückten dort eine Fensterscheibe ein und waren gerade dabei, das Gebäude zu durchsuchen und Gegenstände herauszuschaffen, als ihr Tun von der Hausherrin bemerkt und die Polizei verständigt wurde. Die Männer wurden auf freiem Fuß angezeigt.