Land sorgt gegen eine Radikalisierung vor

27.07.2016 • 16:40 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Bregenz. Nach dem Selbstmordattentat eines abgelehnten Asylwerbers aus Syrien in der bayerischen Gemeinde Ansbach läuft auch in Österreich eine Debatte darüber, wie möglicher Radikalisierung von Flüchtlingen vorgebeugt werden kann. Präventivaktionen gelten in erster Linie als Ländersache. Im benachbarten Tirol ist bereits ein Pilotprojekt angelaufen, auch andere Länder sind in Sachen Prävention bereits aktiv geworden.

Auch hierzulande ist man sich dieser Gefahr bewusst. Laut Landespolizeidirektion gibt es engen Kontakt zwischen Polizeiinspektionen und Flüchtlingsbetreuern vor Ort. Ansprechperson sei in der Regel ein Kontaktbeamter oder der Kommandant der jeweiligen Polizeiinspektion.