Klassischer Musikabend unterstützt Little Flower

28.07.2016 • 16:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Mitwirkende: Robert Wolf, Renate Turo, Christian Ladurner, Hermann Eisterer und Johannes Hämmerle.
Mitwirkende: Robert Wolf, Renate Turo, Christian Ladurner, Hermann Eisterer und Johannes Hämmerle.

bregenz. Musiker der Wiener Symphoniker geben am Samstag in Bregenz ein Benefizkonzert, dessen Erlös dem neuen Schulhaus im indischen Lepradorf Little Flower zugute kommt.

Vor 30 Jahren etwa machte sich die Österreicherin Claudia Vilanek nach Kalkutta auf, um bei Mutter Theresa zu arbeiten. Sie traf dort Bruder Christdas und folgte ihm in die damalige Leprakolonie an der Grenze zu Nepal. Das heute 700 Einwohner zählende Dorf Little Flower wurde zu Vilaneks Lebensaufgabe. Für ihren Einsatz erhielt sie 2014 das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich. In Little Flower wächst nun eine gesunde, dritte Generation heran, die über die Jahrzehnte in diesem nachhaltigen Projekt neue Lebensgrundlagen gefunden hat.

Vorarlberg spielt für Little Flower eine bedeutende Rolle. Zwei Söhne von Vilanek studieren in Linz Architektur beim Vorarlberger Professor Roland Gnaiger, Mitbegründer der Vorarlberger Baukünstler und großer Unterstützer von Little Flower. Zudem ist Seide aus Little Flower in den Werkshallen der Firma Omicron als riesige Installation aufgebaut.

Der Musikabend, der von der ehemaligen ORF-Moderatorin Ingrid Amon moderiert wird, findet am Samstag, 30. Juli, um 19:30 Uhr im Konzertsaal des Vorarlberg Museums in Bregenz statt.

Im Anschluss an das Konzert laden die Veranstalter zum indischen Imbiss ein. Den Ehrenschutz für das Benefizkonzert übernehmen neben anderen Bischof Benno Elbs und Sonja Wallner.