Sport, Spaß und Action in den Sommerferien

28.07.2016 • 16:27 Uhr / 4 Minuten Lesezeit

Das Abenteuer Sportcamp findet heuer bereits zum 23. Mal in ganz Vorarlberg statt.

Bregenz. Kinder werfen sich Bälle zu, klettern auf Kistentürme, jonglieren Teller auf Stäben und balancieren über einen Schwebebalken. In der Sporthalle Rieden-Vorkloster in Bregenz ist einiges los. 120 Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 14 Jahren sind hier zusammengekommen, um gemeinsam zu spielen.

Pro Tag gibt es sechs Einheiten Sport. Dabei stehen mehrere Angebote zur Wahl, insgesamt über 1000 Programmpunkte: Von traditionellen Teamsportarten wie Fußball oder Völkerball über Geländespiele und Tanzen bis hin zu exotisch klingenden Spielen wie „Fliegender Holländer“. Die jungen Leute können selbst auswählen, was sie gerne machen möchten. Das ist das wesentliche Prinzip des Abenteuer Sportcamps, wie Initiator Wolfgang Bauer (49) erklärt: „Die Buben und Mädchen stellen selbst ihr eigenes Wunschprogramm zusammen.“

Sport und Bewegung

Auf die Idee, ein Sportcamp in Vorarlberg zu veranstalten, kam Bauer vor 23 Jahren. Mittlerweile hat es sich zum Kindersportfestival entwickelt und ist mit 30 Einzelcamps und insgesamt über 2500 Teilnehmern das größte Tagescamp Vorarlbergs. Eines davon findet hier, in der Sporthalle Rieden-Vorkloster in Bregenz statt.

Schnell haben die Kinder und Jugendlichen ihr Lieblingsspiel ausgewählt und sich in acht Spielegruppen zusammengefunden. Begleitet von mindestens einem Betreuer verteilen sie sich in den Abteilen der Turnhalle. Besonders beliebt bei den jungen Leuten ist das Spiel Drachenburg. 20 von ihnen haben sich im hinteren Teil der Halle versammelt und bauen zwei Burgen aus Matten. Mit Spielstart gibt es für die Buben und Mädchen kein Halten mehr. Sie flitzen durch die Halle, werfen Bälle auf die Gegner und haben immer noch genug Puste, um kreischen zu können, wenn sie selbst getroffen werden. „Die Kinder haben so viel Energie. Sie sind andauernd in Bewegung und werden trotzdem nicht müde“, sagt Bauer.

Regenerative Pausen

Nach 50 Minuten ist die erste Einheit vorbei. Bevor die zweite Runde startet, gibt es für alle eine gesunde Jause: Bananen, Nektarinen, Brötchen und Wasser zum Trinken. Die Kinder greifen zu, schließlich macht Spielen hungrig.

Nach insgesamt drei Sporteinheiten am Vormittag steht das Mittagessen bereit. Die Mahlzeiten werden von regionalen Gaststätten direkt ins Camp geliefert. Mit Ernährungsexperten wurde vorab ein gesundheitsorientierter Menüplan zusammengestellt. Nach dem Essen wird eine 30-minütige, regenerative Mittagspause eingelegt, etwa in der Bücherecke oder im Entspannungsland. Anschließend stehen nochmals drei Sporteinheiten mit vielen Spielmöglichkeiten auf dem Programm, ehe der ereignisreiche Tag im Abenteuer Sportcamp zu Ende geht.

Beim Spiel
Beim Spiel „Fliegender Holländer“ schweben die Kinder auf dem Bauch liegend durch die Turnhalle und werfen sich gegenseitig Bälle zu.
Egal ob das Spiel Drachenburg oder Kistenklettern, beim Abenteuer Sportcamp kann jedes Kind sein Programm selbst bestimmen. Foto: VN/Steurer
Egal ob das Spiel Drachenburg oder Kistenklettern, beim Abenteuer Sportcamp kann jedes Kind sein Programm selbst bestimmen. Foto: VN/Steurer
Es macht Spaß, da es sowohl draußen als auch drinnen Spiele gibt. Es gibt sogar eine Wasserschlacht – das ist cool. Mein Lieblingsspiel ist Mannschaftsvölkerball.
               Clara, 10

Es macht Spaß, da es sowohl draußen als auch drinnen Spiele gibt. Es gibt sogar eine Wasserschlacht – das ist cool. Mein Lieblingsspiel ist Mannschaftsvölkerball.

Clara, 10

Im Abenteuer Sportcamp gibt es so viele verschiedene Spiele. Einige davon kannte ich gar nicht. So habe ich hier auch Neues gelernt. Am liebsten spiele ich Völkerball.
               David, 9

Im Abenteuer Sportcamp gibt es so viele verschiedene Spiele. Einige davon kannte ich gar nicht. So habe ich hier auch Neues gelernt. Am liebsten spiele ich Völkerball.

David, 9

Hier schließt man schnell neue Freundschaften. Toll ist, dass wir Kinder selbst entscheiden können, was wir spielen möchten. Am besten gefällt mir das Kistenklettern.
               Lea Marie, 10

Hier schließt man schnell neue Freundschaften. Toll ist, dass wir Kinder selbst entscheiden können, was wir spielen möchten. Am besten gefällt mir das Kistenklettern.

Lea Marie, 10