Stauhöhepunkt steht Vorarlbergern bevor

28.07.2016 • 20:26 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Wenn Lkw und Urlauber über Höchst in die Schweiz fahren, droht wieder Stau.  Foto: VN/Hofmeister
Wenn Lkw und Urlauber über Höchst in die Schweiz fahren, droht wieder Stau. Foto: VN/Hofmeister

Ferienbeginn in Süddeutschland und der Schweiz belastet die Transitrouten.

Schwarzach. (VN-pes) „Bis jetzt sind wir in Vorarlberg ganz gut davongekommen, aber jetzt steht der Höhepunkt der Sommersaison bevor“, sagt Jürgen Wagner, Sprecher beim ÖAMTC. Er spricht von der Stausituation im Ländle, die ab dem heutigen Freitag kritisch werden dürfte. Denn dann starten die deutschen Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg in die Sommerferien, und auch die Schweizer Kantone, weiß Wagner.

Rheinbrücke gesperrt

Zum einen werden auf der L 190 Mautflüchtlinge für ein höheres Verkehrsaufkommen sorgen. Das Hauptproblem in dieser Saison stellt aber die Sperrung der Lustenauer Rheinbrücke dar. Sie wird nach Ansicht des ÖAMTC-Sprechers auch Auswirkungen auf den Reiseverkehr haben. Besonders durch die Vorarlberger Bodenseegemeinden dürfte sich an diesem Wochenende die Blechlawine ziehen. „Auch viel privater Verkehr wird über den Grenzübergang Höchst/St. Margrethen laufen. In Mäder wird es ebenso Staus geben“, prognostiziert er. „Die Navis sind skrupellos. Wenn Lustenau zu ist, leiten sie die Autofahrer einfach über Höchst“, sagt Wagner.

Lieber nachts fahren

Selbst die Sperrung des Karawankentunnels, der Kärnten mit Slowenien verbindet, dürfte Auswirkungen auf den Vorarlberger Transitverkehr haben. Denn diese Route führt unter anderem an die kroatische Adria. „Die Vorarlberger haben Kroatien als neues Urlaubsland für sich entdeckt“, sagt Wagner.

Wagner rät, den Verkehrsspitzen auszuweichen, indem man sehr früh losfährt oder in der Nacht in die Urlaubsreise startet. „Auch Sonntags trifft man auf weniger Verkehr.“