Kloiber kontert den Gewerkschaften

17.08.2016 • 19:15 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Bregenz. (VN) Die Forderung des Interregionalen Gewerkschaftsrates (IGR), zur Integrationsförderung den Arbeitsmarkt auch für Asylwerber zu öffnen, missfällt den Freiheitlichen Arbeitnehmern. Deren Obfrau Melina Kloiber meint: „Die Annahme, dass unsere Wirtschaft die Flüchtlinge dringend braucht und der österreichische Arbeitsmarkt die Neuankömmlinge verkraftet, ist nichts anderes als eine indiskutable Fehlkalkulation.“ Sie befürchtet, dass sich dadurch die Probleme auf dem Arbeitsmarkt verschärfen könnten. Wie die VN berichteten, forderte ein Zusammenschluss von Arbeitnehmervertretern aus Österreich, Liechtenstein, Süddeutschland und der Schweiz, den Arbeitsmarkt für Asylwerber zu öffnen. Darunter der Vorarlberger ÖGB. Dies fördere Integration, denn ein halbes Jahr zwangsweise Nichtstun erzeuge großen Frust. In Liechtenstein dürfen Ausländer ab dem ersten Tag arbeiten, der Liechtensteiner Gewerkschaftsvertreter sprach von einem Erfolgsmodell.