Lärmintensive Nachtarbeit

Vorarlberg / 17.08.2016 • 19:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Zwei lärmintensive Nächte gab es am Bahnhof Rankweil.  Foto: doh
Zwei lärmintensive Nächte gab es am Bahnhof Rankweil.  Foto: doh

Unangekündigte Arbeiten sorgten für Unmut bei Anrainern am Rankweiler Bahnhof.

Rankweil. (VN-doh) In den vergangenen zwei Nächten wurden auf der Großbaustelle am Rankweiler Bahnhof lärmintensive Arbeiten durchgeführt: Vier Fahrleitungsmasten wurden in der Nacht vom 16. auf den 17. August in den Boden gerammt. Dies hat zu einer massiven Lärmbelästigung der Nachbarn geführt, die sich wenig erfreut über die nächtlichen Bauarbeiten zeigten. „Leider wurde es von uns verabsäumt, die Gemeinde und die Anrainer rechtzeitig darüber zu informieren“, erklärte ÖBB-Pressesprecher René Zumtobel.

ÖBB entschuldigen sich

Weil die Arbeiten nicht wie üblich angekündigt wurden, gab es Beschwerden bei der Marktgemeinde und den ÖBB selbst. Man sei sehr an einem guten Auskommen mit den Anrainern interessiert und entschuldige sich für die fehlende Ankündigung der Lärmbelästigung. Vergangene Nacht hat das Baumanagement versucht, den Ablauf so zu optimieren, dass der Lärm in der Nacht weniger störend ist. Zwei Masten wurden bereits zwischen 20 und 22 Uhr aufgebaut. Die beiden anderen dann nach Mitternacht. „Aus bahnbetrieblichen Gründen war es leider nicht früher möglich“, so Zumtobel.

Gebaut wird auf dem Bahnhofsareal seit Mai 2015. Für rund 20 Millionen Euro soll eine barrierefreie Mobilitätsdrehscheibe entstehen. Mittlerweile konnte der Hausbahnsteig fertiggestellt werden. Während die Fahrgäste für die Züge in Richtung Feldkirch einen provisorischen Bahnsteig benutzen, wird an der Herstellung des Inselbahnsteigs gebaut. Derzeit werden auch die Dächer für den Inselbahnsteig montiert und die Überdachung für den Aufgang aus der Landammanngasse wird herstellt. Voraussichtlich im Juni 2017 wird eine neue signaltechnische Sicherungsanlage in Betrieb genommen, anschließend erfolgt die Gestaltung der Vorplatzbereiche.