Paddlerin bei Lindau in Seenot geraten

Vorarlberg / 19.08.2016 • 22:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Lindau. Am Donnerstagnachmittag geriet eine 42-Jährige aus Reutlingen mit ihrem Stand-up-paddle-Board vor der Insel Lindau in Seenot. Die Frau konnte sich in Ufernähe retten. Dort gelang es ihr mithilfe eines unbekannten männlichen Retters, der ins Wasser stieg, ans Ufer zu gelangen. Die Frau stand nach ihrer Rettung unter Schock und wurde mit Verdacht der Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht.

Da zum Zeitpunkt der Mitteilung nicht klar war, wie viele Personen sich im Wasser befanden, wurde nationaler Seenotalarm ausgelöst. Das Stand-up-paddle-Board wurde nach einem Hinweis der MS Graf Zeppelin über Seefunk von einem Feuerwehrboot gesichtet und geborgen. Die verunglückte Dame wurde am Abend bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Die Wasserschutzpolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Stand-up-paddle-Boards, Surfbretter, Kajaks und ähnliche Wasserfahrzeuge mit Name und Anschrift des Eigentümers versehen sein müssen, damit sie bei Seenotfällen zugeordnet werden können.