Beeindruckendes Erlebnis für Augen und Ohren

22.08.2016 • 16:17 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Christoph Mateka (Violine) und Philipp Lingg (Akkordeon).
Christoph Mateka (Violine) und Philipp Lingg (Akkordeon).

Bezau. (mam) Nach Einbruch der Dunkelheit konnte Jos Franz, Obmann der Chorgemeinschaft St. Jodok, die zahlreichen Besucher in der Pfarrkirche Bezau zu einem Konzert der besonderen Art begrüßen. Die drei Musiker Philipp Lingg, Christoph Mateka und Arnold Meusburger boten dem Publikum einen spannenden Mix aus gregorianischem Choral und Stücken des Musikmeisters Flor Peeters. Kombiniert mit Eigenwerken von Lingg und Mateka entstand so ein interessanter Wechsel der Musikstile. Ein besonderer Schwerpunkt galt dem Komponisten Arvo Pärt. In seinem grandiosen Stück „Trivium“ spiegelte sich beispielsweise sein Ansinnen zum Weltfrieden wider. Durch die Symbiose zwischen Akkordeon, Violine und den mächtigen Klängen der Orgel breitete sich eine tiefgehende Atmosphäre in der dunkel gehaltenen Kirche aus.

Moderator Walter Lingg informierte im Anschluss über die bedeutenden Komponisten und deren Werke und kündigte den Lichtkünstler Martin Schwarz an. Seine Lichtinstallationen imponierten. Wie im Gleichklang mit der Musik erfolgte das Spiel zwischen Licht und Klang. Anfänglich, zu sanften Tönen der Orgel, schlichen die Lichtstrahlen an den Kirchenbogen empor und umrahmten die neugotischen Fenster. Die Harmonien wechselten zu einem beeindruckenden Aufbäumen des Lichtspiels – ein beeindruckendes Erlebnis für Augen und Ohren.

Die Musiker boten einen bewegenden Musikmix.
Die Musiker boten einen bewegenden Musikmix.
Das Konzert
Das Konzert „Licht und Klang“ in der Bezauer Pfarrkirche beeindruckte das zahlreich erschienene Publikum.