Gaschurner Bürger sollen entscheiden

23.08.2016 • 16:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Gaschurn. Im Hickhack um das geplante millionenteure Fernwärmeprojekt in der Innermontafoner Gemeinde Gaschurn, bei dem die Abwärme aus Kraftwerksanlagen der Illwerke genutzt werden soll, ist jetzt ein Fixpunkt gesetzt worden. Die Gemeindewahlbehörde hat diesen Montag entschieden, dass die Volksabstimmung über das Vorhaben mit der Frage: „Soll die Gemeinde Gaschurn für das Fernwärmeprojekt eine Haftung übernehmen?“ am Sonntag, 13. November, stattfinden wird.

Initiiert wurde die Volksabstimmung durch einige der im Frühjahr zurückgetretenen Gemeindevertreter und Ersatzmandatare der Liste „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“, die dafür insgesamt 356 Unterstützungserklärungen bei Bürgern der Gemeinde gesammelt haben. Diese wurden Bürgermeister Martin Netzer Anfang August fristgerecht zur Überprüfung vorgelegt. 344 Unterschriften waren gültig, zwölf wegen Formfehlern ungültig. Bei insgesamt 1234 wahlberechtigten Bürgern von Gaschurn-Partenen wären 247 Unterstützungserklärungen ausreichend gewesen.

Die Antragsteller für die Volksabstimmung, Philipp Dona und Dieter Lang, bekräftigen in einem öffentlichen Info-Schreiben jetzt, dass „es nicht gegen das Fernwärmeprojekt an sich geht, aber es muss für unsere ohnehin hochverschuldete Gemeinde finanziell tragbar sein.“