ÖVP ortet bei Neos-Loacker viel Fantasie

24.08.2016 • 16:14 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Bregenz. (VN-mip) Für Neos-Nationalrat Gerald Loacker sind Unternehmen im öffentlichen Eigentum kein zukunftsfähiges Modell. „Dann könnte Vorarlberg auch eine Bäckerei führen“, erklärte er im VN-Sommergespräch. Eine Aussage, die bei der Landeshauptmannpartei für Irritationen sorgt. „Um die Vorarlberger Hypo und eine Bäckerei auf dieselbe Stufe zu stellen, braucht man schon viel Fantasie“, stellte Beate Gruber von der ÖVP fest. Sie ärgerte sich zudem über Loackers Vorschlag, die Eigentümerstruktur zu ändern. Für Gruber ist die Hypo eine Bank, die der Bevölkerung und der heimischen Wirtschaft großen Nutzen bringt. Mitverantwortlich dafür seien auch die Eigentümerverhältnisse. Loacker brachte die Idee auf, die Hypo zu privatisieren und der Vorarlberger Bevölkerung Aktien zu verkaufen.