Arbö: Hitzewelle sorgt für erhöhte Unfallgefahr

Vorarlberg / 26.08.2016 • 22:31 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Traumwetter birgt auch seine Risiken für den Straßenverkehr.

Schwarzach. Sonnenschein und Wärme. Diese zwei Qualitäten sorgen meist gleich für bessere Laune. Doch hat eine Hitzewelle auch so seine Tücken. Der Arbö hat die wichtigsten Punkte für eine sichere Fahrt bei Hitze zusammengefasst:

» Sehr häufig kann bei Hitze die Batterie schnell schwach werden. Daher raten die Arbö-Techniker zu einer Batterieüberprüfung.

» Aufenthalte im parkenden Auto vermeiden. Vor allem Kinder und Tiere nicht im Auto lassen. Auch nicht dann, wenn nur „schnell“ Besorgungen zu erledigen sind. Der Innenraum eines geparkten Autos kann sich in wenigen Minuten auf 70 Grad Celsius erhitzen. Diese Temperaturen sind lebensbedrohend für Mensch und Tier.

» Die Techniker des Arbö warnen vor dem Parken auf Wiesen nach längeren Autofahrten. „Das Gras ist bei diesen Temperaturen meist sehr trocken. Wenn dies mit den heißen Auspuffrohren in Verbindung kommt, fängt das Auto leichter Feuer“, erklärt Arbö-Techniker Günther Schießendoppler.

Geistige Ablenkung

Wichtig: Die häufigste Unfallursache geschieht durch Ablenkung. Darunter versteht man nicht nur die unkonzentrierte Fahrweise durch Beschäftigung, sondern auch geistige Ablenkung.

„Durch starke Hitze kommt es häufig zu Konzentrationsmangel und oftmals ist man mit den Gedanken schon beim kühlen Sprung ins Wasser oder bei der Freizeit­aktivität nach Feierabend“, sagt Arbö-Sprecher Sebastian Obrecht. Dies führt zu verzögerten Reaktionen im Straßenverkehr und erhöht die Unfallgefahr maßgeblich. Daher: Die Gedanken sollten beim Autofahren bleiben, um die höchstmögliche Aufmerksamkeit zu halten. Außerdem ausreichend Flüssigkeit mitführen und über den Tag verteilt trinken.