Berge für Moll mehr als ein Wohlfühlfaktor

Vorarlberg / 28.08.2016 • 19:52 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Andelsbuch. (VN-cha) Auf rund 1500 Metern liegt die Alpe Baumgarten auf der Niedere bei Andelsbuch. Für Susanne Moll ist diese nicht erst seit dem Ende ihrer sportlichen Karriere als Weltcup-Snowboardcrosserin ein Hort der Geborgenheit. „Ein Leben ohne Berge kann ich mir nicht vorstellen“, hatte die heute 29-jährige Andelsbucherin schon vor Jahren gesagt. Sie liebt es, am Morgen die Kühe zu melken. Ihr Vater Franz Anton fährt die Milch dann täglich ins Tal, während Susanne im Sommer oft ihrer Mutter hilft.

Für die ehemalige Leistungssportlerin ist es deshalb auch ganz normal, dass sie dann nicht nur die Bergwelt genießt, sondern auf dem Hof auch einmal so richtig Hand anlegt. Etwa bei der Käse­erzeugung oder beim Säubern des Stallgebäudes. Noch bis zum Wochenende ist die Alpe bewirtschaftet, danach erfolgt der Alpabtrieb. Als Wälderin hat die ehemalige Wintersportlerin auch ein Faible für die Volksmusik, und so kann es schon einmal passieren, dass Susanne Moll zur Überraschung der Gäste mit der Handorgel aufspielt.

Der Hahn in den Händen von Susanne Moll auf der Alpe Baumgarten hört auf den Namen „König Franz“.  Steurer
Der Hahn in den Händen von Susanne Moll auf der Alpe Baumgarten hört auf den Namen „König Franz“. Steurer