Junge Florianis zeigten ihr Bestes

Vorarlberg / 28.08.2016 • 22:22 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Fans der österreichischen Jungfeuerwehren feuerten ihre Favoriten lautstark an, über 5000 Besucher feierten das Spektakel.
Die Fans der österreichischen Jungfeuerwehren feuerten ihre Favoriten lautstark an, über 5000 Besucher feierten das Spektakel.

21. Feuerwehrbundesbewerbe der Jugend in Gisingen fanden einen würdigen Abschluss.

Feldkirch. (etu) Es sind unsere Helden der Nachbarschaft, die bei jedem Notruf herbeieilen. „Gerade für die freiwilligen Feuerwehren ist die Jugendarbeit fundamental“, meint Gerhard Tschann, Kommandant der Feuerwehr Gisingen. Knapp 26.000 Nachwuchskräfte zählt der österreichische Bund. Die 500 besten von ihnen hatten sich für die 21. Bundesleistungsbewerbe der Feuerwehrjugend qualifiziert. Austragungsort für das Großereignis war das Waldstadion in Gisingen.

Mit Euphorie dabei

Rennen, springen, kriechen, und löschen – mit größtem Ehrgeiz wurde es zum Kampf gegen die Zeit. Voll Euphorie fielen die Kinder und Jugendlichen sich gegenseitig in die Arme, als eigene Rekorde beim Hindernisparcours oder den Staffelläufen vergangenes Wochenende gebrochen wurden. Wobei gerade der Parcours äußerste Präzision erforderte.

Landesfeuerwehrinspektor Hubert Vetter verglich während seiner Ansprache den Feuerwehrsport mit einer Extremsportart. Nicht nur aufgrund der Risiken. Denn auch hier sei ein optimales Zusammenwirken innerhalb einer Gruppe unter Zeitdruck Voraussetzung für den Sieg.

Öberösterreich überragte

Die spannenden Wettkämpfe waren geschlagen und alle Zeiten ausgewertet. Die Siegerehrung wurde mit einem pompösen Defilee zu Marschmusik des Musikvereins Gisingen eingeleitet. Politiker und Feuerwehrpräsidium hatten sich eingefunden, um den Festakt durch erhebende Worte zu würdigen.

„Gemeinsam kann man vieles bewegen“, ist sich Albert Kern, Präsident des ÖBFV, sicher. „Und unsere Jugend hat sich von ihrer besten Seite gezeigt“, fügte er stolz hinzu. Landesrat Erich Schwärzler lobte die hervorragende Vorbereitung und Durchführung der Bewerbe. Während die Feuerwehren der Gemeinden St. Martin im Mühlkreis (3. Rang) und Guggenberg (2. Rang) sich über den bronzenen und silbernen Helm freuen durften, wurde Bad Mühllacken – ebenfalls aus Oberösterreich – mit Gold gekürt. Anschließend wurde bei der Jugenddisco am Bewerbsplatz gemeinsam gefeiert.

Die nächsten Feuerwehrbundesbewerbe der Jugend finden in Wien statt.

Es ging bisweilen recht spritzig zu. Was allerdings nicht unangenehm war bei der brütenden Hitze. fotos: VN/Uysal
Es ging bisweilen recht spritzig zu. Was allerdings nicht unangenehm war bei der brütenden Hitze. fotos: VN/Uysal