Motorpanne in der Luft

28.08.2016 • 20:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Vorfall verlief glimpflich, nur beim Abtransport des sicher gelandeten Flugzeugs gab es kleinere Probleme. Foto: vol.at/Vlach
Der Vorfall verlief glimpflich, nur beim Abtransport des sicher gelandeten Flugzeugs gab es kleinere Probleme. Foto: vol.at/Vlach

Ein technischer Defekt zwang Samstagnachmittag einen Piloten zu einer Außenlandung.

Hohenems. Der im Raum Feldkirch wohnhafte Pilot hatte eine dreiköpfige deutsche Familie an Bord, als er am Samstag mit einem einmotorigen „Piper“-Flugzeug von Hohenems über München nach Schärding (Oberösterreich) flog.

Mehrere Motoraussetzer

Nach der Mittagspause wählte er eine Flugroute retour über Innsbruck und den Arlberg nach Hohenems.

Während des Rückflugs auf Höhe Arlberg kam es zu einem ersten kurzen Motoraussetzer. Dann, auf Höhe Rankweil, streikte der Motor plötzlich ein weiteres Mal für kurze Zeit, worauf der Pilot unverzüglich die Flugsicherung beim Flugplatz Hohen­ems informierte.

Mustergültige Landung

Im Bereich Hohenems setzte der Motor schließlich ganz aus, weshalb der Pilot aus Sicherheitsgründen eine vorzeitige Außenlandung auf der Wiese – etwa 400 Meter südlich des Flugfeldes – durchführte. Die Landung war mustergültig. Alle Personen blieben unverletzt und das Flugzeug unbeschädigt. Die Passagiere hatten sich nach eigenen Angaben immer sicher gefühlt. Es entstand auch kein Flurschaden. Etwas schwierig gestaltete sich allerdings der Abtransport der „Piper“. Die Maschine passte nämlich nicht auf den Lastwagen des ÖAMTC und musste daraufhin in den Hangar geschoben werden. Worin die Ursache des technischen Defektes liegt, wird derzeit noch ermittelt.