Dauerregen hielt Wehren in Atem

29.08.2016 • 20:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Aufgrund des Dauerregens wurden stellenweise ganze Straßenzüge überflutet. Foto: Shourot
Aufgrund des Dauerregens wurden stellenweise ganze Straßenzüge überflutet. Foto: Shourot

Starke Niederschläge setzten am Montag Keller und Tiefgaragen unter Wasser.

Hohenems. (VN-gs) Gewitterzelle und Kerngebiet des Stark­regens war der Raum Hohenems, Altach, Mäder und Götzis. Vor allem in der Nibelungenstadt hielt das nasse Element die Feuerwehren bis am Nachmittag pausenlos auf Trab. Es prasselte und prasselte, bis die Abflüsse laut Information der Einsatzleitung in der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle Feldkirch (RFL) einfach „nichts mehr schlucken“ konnten.

Das Resultat: Überflutete Kanäle, Schächte, Keller und teilweise auch Straßen mit einem Wasserstand von bis zu 20 Zentimetern. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren hatten alle Hände voll zu tun, vor allem in zentraleren Stadtteilen überflutete Keller und Tiefgaragen wieder trockenzulegen. 30 Mann der Feuerwehr Hohenems waren rund 30 Mal mit ihren Gerätschaften im Einsatz.

Der Höhepunkt der Alarmierungen war zwischen 9 und 12 Uhr erreicht. Im Laufe des Tages beruhigte sich die Unwettersituation und die Lage konnte wieder unter Kontrolle gebracht werden. Bürgermeister Dieter Egger bedankte sich für den beherzten Einsatz der Florianijünger: „Zum Glück ist alles noch glimpflich verlaufen, danke an alle Feuerwehrkräfte für den raschen und zuverlässigen Einsatz bei den rund 30 Schauplätzen – diese Zuverlässigkeit ist ein hohes Gut, und dafür gilt es im Namen der ganzen Stadt ein großes Dankeschön an die Einsatzkräfte auszusprechen.“

42 Einsätze

Bis der Dauerregen am Nachmittag nachließ, zählte die RFL in Vorarlberg insgesamt 42 Einsätze. Personen wurden durch das Unwetter glücklicherweise nicht in Mitleidenschaft gezogen.