Kampf um den goldenen Helm

29.08.2016 • 16:34 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der Einzug der Vorarlberger Delegation im Gisinger Waldstadion.
Der Einzug der Vorarlberger Delegation im Gisinger Waldstadion.

Der beste Feuerwehrnachwuchs Österreichs wurde ermittelt.

feldkirch. (etu) Die letzten Glücksbringer eingepackt –und dann ging‘s mit dem Bus ins ferne Vorarlberg. Die Reise war lang. Teilweise über 700 Kilometer. Angekommen, wurde erst einmal das Schulzentrum Oberau bezogen. 500 Kinder und Jugendliche aus ganz Österreich und Südtirol hatten sich für die 21. Bundesfeuerwehrjugendleistungsbewerbe in Feldkirch qualifiziert. Alle zwei Jahre findet dieser Bewerbe in einem anderen Bundesland statt, dieses Jahr richtete die Feuerwehr Gisingen aus. Doch bevor die Wettkämpfe im Waldstadion Gisingen begannen, ging es am Freitagabend zur großen Eröffnungsfeier hinter dem Montforthaus.

Kampf gegen die Zeit

Sichtlich nervös gingen die Teilnehmer am Samstagmorgen ins Stadion. Dort warteten bereits die Feuerwehrhindernisübung und der Staffellauf auf die Florianijugend. Schnelligkeit und Präzision waren gefragt, denn jeder Punkt zählt. Den Auftakt bildete der Parcours: Die 60 Meter lange Schlauchleitung musste über eine Hindernisbahn ausgelegt werden. Währenddessen mussten mit zwei Kübelspritzen eine definierte Wassermenge an eine Spritzwand abgegeben, an einem Knotengestell verschiedene Knoten angefertigt und an einem Gerätegestell diverse Feuerwehrgeräte richtig zugeordnet werden. Jubel, Schreie, Trommelwirbel und Applaus von den prall gefüllten Rängen. Beim anschließenden Staffellauf mussten verschiedene Hindernisse überwunden und Ausrüstungsgegenstände über eine kurze Strecke mitgenommen werden.

Gespannt nahm der Feuerwehrnachwuchs nach einem pompösen Defilee zu Marschmusik des Musikvereins Gisingen auf dem Rasen Platz. Nachdem Politik und Feuerwehrpräsidium ihren Stolz zum Ausdruck gebracht hatten, erfolgte die Siegerehrung. Und Oberösterreich triumphierte. Die ersten fünf Plätze gingen dorthin. Während Wagenhub 1 und Winden-Windegg es knapp nicht auf das Stockerl schafften, durften sich St. Martin im Mühlkreis über Bronze und Guggenberg über Silber freuen. Die Bestleistung erzielte der Nachwuchs von Bad Mühllacken. Sie erhielten von Albert Kern, Präsident der ÖBFV, den goldenen Helm überreicht.

Alle Teilnehmer waren gleichzeitig auch interessierte Zuschauer.
Alle Teilnehmer waren gleichzeitig auch interessierte Zuschauer.
Jede Sekunde zählt im Wettbewerb. Und jede Mannschaft hatte nur eine Chance, um das trainierte Können zu beweisen.
Jede Sekunde zählt im Wettbewerb. Und jede Mannschaft hatte nur eine Chance, um das trainierte Können zu beweisen.
Die drei Siegerteams aus Oberösterreich mit Landesrat Erich Schwärzler, Vizebürgermeisterin Barbara Schöbi-Fink und Floriani-Prominenz. Fotos: ETU
Die drei Siegerteams aus Oberösterreich mit Landesrat Erich Schwärzler, Vizebürgermeisterin Barbara Schöbi-Fink und Floriani-Prominenz. Fotos: ETU