Therapie für den Autozünsler vom Allgäu

30.08.2016 • 20:33 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Der Fall des ausgebrannten Autos erregte Aufsehen. Foto: epa
Der Fall des ausgebrannten Autos erregte Aufsehen. Foto: epa

Memmingen. Neun Monate nach dem rätselhaften Fund eines ausgebrannten Autos in den Allgäuer Alpen (die VN berichteten) muss der psychisch kranke Besitzer des Wagens, der ihn damals angezündet hatte, vorerst nicht in die Klinik zurück. Das Landgericht Memmingen ordnete in seinem Urteil am Dienstag zwar die Unterbringung des 31-Jährigen in der Psychiatrie an, setzte sie aber gegen mehrere Auflagen für fünf Jahre zur Bewährung aus. Voraussetzung für ein Leben in Freiheit ist unter anderem, dass der an einer Psychose erkrankte Mann aus dem Allgäu an einer ambulanten Therapie teilnimmt. Der 31-Jährige hatte im Herbst 2015 eine Serie von Straftaten begangen.