Ein Abschied und ein Neubeginn zugleich

Vorarlberg / 05.09.2016 • 18:17 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Helmut Fornetran, Jürgen Mathis, Sr. Erna, Renate Nachbauer, Jeannette Yaman-Rehm und Michael Willam (v. l.)  Foto: stadt
Helmut Fornetran, Jürgen Mathis, Sr. Erna, Renate Nachbauer, Jeannette Yaman-Rehm und Michael Willam (v. l.)  Foto: stadt

Seelsorgerwechsel im Krankenhaus Dornbirn mit Festgottesdienst begangen.

dornbirn. (lös) Mit Hingabe und Engagement widmeten sich die Seelsorgerin Schwester Erna und Jürgen Mathis den Sorgen und Ängsten der Menschen. Dabei hatten sie für die Patienten und ihre Angehörigen stets ein offenes Ohr, eine helfende Hand und waren mit Gottvertrauen jahrelang im Dienst.

Gottesdienst zum Abschied

Mit einem feierlichen Festgottesdienst verabschiedete der Verwaltungsdirektor Helmut Fornetran in Vertretung der kollegialen Führung des Krankenhauses Dornbirn gemeinsam mit Michael Willam von der Diözese die Seelsorgerin. Zugleich war es auch ein Abschied von Seelsorger Jürgen Mathis, der seinen Dienst im Krankenhaus in Feldkirch fortsetzen wird, und der Neubeginn für Jeannette Yaman-Rehm und Renate Nachbauer.

Wesentliche Begleitung

„In Zeiten von Krankheit suchen viele Patientinnen und Patienten wie auch ihre Angehörigen Trost im Glauben, in der kirchlichen Gemeinschaft, aber auch in menschlicher Begegnung. Deshalb ist für viele Menschen die seelsorgerische Begleitung wesentlich“, betont Verwaltungsdirektor Helmut Fornetran.

Ein besonderer Dank gilt dabei Schwester Erna, die maßgeblich über Jahrzehnte die Seelsorge im Krankenhaus Dornbirn aufgebaut hat. Gerade in Zeiten der Trauer und des Verlustes fand das Team der Seelsorge tröstende Worte bei den Verabschiedungen und Namensgebungsfeiern.

Gelebte Nächstenliebe

Auch Dr. Michael Willam, in der Diözese für die Krankenhausseelsorge zuständig, zeigte sich über die gelebte Nächstenliebe und das herausragende Engagement sehr erfreut. „Liebe Sr. Erna, die Seelsorge ist dein Leben. Du warst immer da und stets bereit, dich mit großer Hingabe den Menschen zu widmen.“ So stand der Gottesdienst ganz im Zeichen des Dankes. „Mit viel Fingerspitzengefühl habt ihr stets wahrgenommen, wer gerne reden möchte und wer nicht.“

Über allem stand für die Seelsorge der würdevolle Umgang mit den Menschen im Mittelpunkt, sei es am Lebensbeginn, an dessen Ende und darüber hinaus oder in der Zeit dazwischen.

Das neue Seelsorgeteam

„Ein einfühlsames Gespräch während des Aufenthalts bei uns empfinden viele als befreiend und heilsam. So möchte ich mich im Namen der kollegialen Führung, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Patientinnen und Patienten des Krankenhaus Dornbirn sehr herzlich für den langjährigen Einsatz, für die gelebte Empathie und für das entgegengebrachte Mitgefühl bedanken“, betont Verwaltungsdirektor Helmut Fornetran.

Zugleich wurden auch die neuen Seelsorgerinnen im Team willkommen geheißen. Jeannette Jaman-Rehm wechselt von Rankweil nach Dornbirn und unterstützt ab September Renate Nachbauer, die bereits seit März im Haus tätig ist.

Die seelsorgerische Begleitung ist für viele Patienten und Angehörige wesentlich.

Helmut Fornetran