Pilot ist identifiziert

Vorarlberg / 15.09.2016 • 22:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Einsatzkräfte bei der Absturzstelle im Steißbachtal bei St. Anton. Für den Piloten kam jede Hilfe zu spät. Foto: APA
Die Einsatzkräfte bei der Absturzstelle im Steißbachtal bei St. Anton. Für den Piloten kam jede Hilfe zu spät. Foto: APA

Beim Opfer des  Flugzeugabsturzes am Mittwoch am Arlberg handelt es sich um einen Deutschen.

St. Anton am Arlberg. Experten und Sachverständige untersuchten das Wrack an Ort und Stelle. Beim verunglückten Piloten wurde eine Obduktion angeordnet. Es handelt sich um einen 68-jährigen Deutschen aus dem Bundesland Baden-Württemberg. Er war in Zell am See in Salzburg zu einem sogenannten „Lokalflug“ aufgebrochen. Zunächst flog er Richtung Vorarlberg, als Zielflugplatz sei schließlich wieder Zell am See geplant gewesen.

Kurz nach 16 Uhr kam es jedoch zum Unglück (die VN berichteten). Das einmotorige Kleinflugzeug vom Typ „Aquila“ streifte zunächst das Tragseil der Vallugabahn, ehe es ins Steißbachtal abstürzte und völlig zerstört in einem Bachbett in rund 2.300 Metern Höhe zu liegen kam. Mitarbeiter der Bergbahn brachen sofort zur Unfallstelle auf. Für den Mann kam aber jede Hilfe zu spät.

Passagiere der Vallugabahn waren nicht betroffen. Das Unglück hatte sich zu Betriebsschluss ereignet, die Gondeln waren daher jeweils in der Tal- bzw. Bergstation. Der Betrieb der Seilbahn wurde vorerst eingestellt, bis feststeht, wie groß der Schaden ist.