Ein Lkw voll mit Hilfe für Straßenkinder

Vorarlberg / 17.10.2016 • 17:34 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
In Aricesti wurde der Lkw vom Team der BORG Werkstatt gemeinsam mit den Helfern vor Ort entladen.
In Aricesti wurde der Lkw vom Team der BORG Werkstatt gemeinsam mit den Helfern vor Ort entladen.

BORG Werkstatt organisierte Hilfsgütertransport für Projekt in Rumänien.

Götzis. (ver) Erschöpft, aber glücklich zurückgekehrt ist das Team der Götzner BORG Werkstatt von seiner Fahrt nach Rumänien. Zum sechsten Mal hat der rührige Verein aus Götzis einen Hilfsgütertransport für ein Kinder- und Jugendhilfsprojekt bei Aricesti organisiert. Im Jahre 1991 begann Pater Georg Sporschill mit seinen Bemühungen um rumänische Straßenkinder in Bukarest. 1994 wurde dann bei Aricesti die Farm der Kinder errichtet. Aus diesen Anfängen entstanden dann die „Sozialprojekte Concordia“, die heute von Pater Markus Inama und Ulla Konrad geführt werden.

Schon im Jahre 1994 waren Vertreter der BORG Werkstatt Götzis unter Leitung von Jose Oberhauser vor Ort und von der im Bau befindlichen Kinderfarm so beeindruckt, dass man sich zur Übernahme einer Patenschaft für eines der neun Häuser entschloss. Inzwischen sind die ersten Hausbewohner von damals zum Teil sogar in ihren erlernten Berufen tätig. „Ich hänge mit ganzem Herzen an diesem Kinder- und Jugendhilfsprojekt“, erzählt Jose Oberhauser, der vor wenigen Tagen mit seinem Team zurückgekehrt ist.

Nützliche Alltagsgüter

Jose Oberhauser bekam im Laufe des letzten Jahres wieder sehr viele Spenden für die Sozialprojekte Concordia. Der Gesamtwert der Transportgüter betrug diesmal über 100.000 Euro. Diese wurden gesammelt, im Schuppen von Irene Hug und in der Halle von Werner Gisinger gelagert, sortiert und verpackt und schließlich zum 6. Hilfsgütertransport verladen. „Dass dieses Unternehmen erfolgreich abgeschlossen werden konnte, verdanken wir einer ganzen Reihe von ehrenamtlichen Helfern“, betont Oberhauser.

Anfang Oktober startete ein großer Sattelzug, der von der Firma Bentele zur Verfügung gestellt wurde. Die Firma Loacker Recycling hatte auch dieses Mal den Dieseltreibstoff für den Hilfsgütertransport gesponsert. Die Strecke führte von Götzis über über Ungarn bis zum Ziel: Aricesti-Rhativani in Rumänien. Nach einer insgesamt 26 Stunden langen Fahrt begann das Abladen der Hilfsgüter mit einer Gruppe Jugendlicher aus der Berufsschule der Sozialprojekte Concordia.

Die Freude über die vielen nützlichen Hilfsgüter wie Rollstühle (Krankenpflegeverein), Hygiene-Set (Volksschule Levis), Kleidung, Sporttaschen, Regenjacken, Regenschirme, Badetücher (Arte Viva), Schulbänke und Sessel (Volksschule Bludenz Mitte), Elektroherde (Institut St. Josef), uvm. war sehr groß. „Durch die Sozialprojekte Concordia bekommt das Leben von vielen benachteiligten Kindern und Jugendlichen eine Mut machende und erfolgversprechende Perspektive“, so Oberhauser.

Ich bin tief beeindruckt von den Projekten. Hilfe vor Ort ist wichtig, damit diese Menschen in ihrem Heimatland Existenz und somit Überlebenschancen haben.
              Wilfried Müller (67), Götzis

Ich bin tief beeindruckt von den Projekten. Hilfe vor Ort ist wichtig, damit diese Menschen in ihrem Heimatland Existenz und somit Überlebenschancen haben.

Wilfried Müller (67),
Götzis

Besonders beeindruckt hat mich der selbstlose Einsatz aller Helfer vor Ort und das durchdachte, ganzheitliche und zukunftsorientierte Konzept. Petra Oberhauser (27), Innsbruck

Besonders beeindruckt hat mich der selbstlose Einsatz aller Helfer vor Ort und das durchdachte, ganzheitliche und zukunftsorientierte Konzept.

Petra Oberhauser (27), Innsbruck

Unsere Fahrt nach Rumänien hat bleibende Eindrücke hinterlassen. Ich habe mich gefreut, dass wir uns ein persönliches Bild vor Ort machen konnten.
              Claudia Amann (40), Koblach

Unsere Fahrt nach Rumänien hat bleibende Eindrücke hinterlassen. Ich habe mich gefreut, dass wir uns ein persönliches Bild vor Ort machen konnten.

Claudia Amann (40),
Koblach