Radweg führt mitten durch einen Spielplatz

01.11.2016 • 16:55 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Durch den neuen Weg wird das Grundstück zwischen Spielplatz und Fußballplatz als Ersatzspielfläche erschlossen.  Foto: cth
Durch den neuen Weg wird das Grundstück zwischen Spielplatz und Fußballplatz als Ersatzspielfläche erschlossen.  Foto: cth

Gemeinde beruhigt: Radweg soll zur Aufwertung des Spielgeländes führen.

lustenau. (cth) „Muss es eigentlich sein, dass man Kindern quasi den halben Spielplatz wegnimmt, indem man einen Fahrradweg durch diesen baut, wie aktuell beim Spielplatz Streueried?“, fragte vor einigen Tagen ein Teilnehmer im Bürgerforum Lustenau.

Aufwertung des Geländes

Eine Antwort dazu folgte umgehend aus dem Lustenauer Rathaus: „Was auf den ersten Blick einen großen Eingriff in den schönen Naturspielplatz Streueried darstellt, führt nach der Gestaltungsplanung für den Hofsteigpark gesamthaft zu einer Aufwertung des Spielgeländes zwischen Streueried und Hofsteigstraße“, so die rasche Rückmeldung.

Der neue Weg soll zukünftig einen wichtigen Lückenschluss auf der Landesradroute 5 zwischen dem Rheindelta, Lustenau Ost und Dornbirn darstellen und wird mit der geplanten Radunterführung beim Bahnhof in Richtung Höchster Brücke an Bedeutung für die Radfahrer gewinnen. „Durch den Geh- und Radweg wird auch das mittlere Grundstück zwischen Spielplatz und Tschutterplatz (nördlich des VKW-Mastes) als Ersatzspielfläche erschlossen und kann bis ins nächste Frühjahr als zusätzliche, naturnahe Spiellandschaft für die Kinder bereitgestellt werden“, teilte die Marktgemeinde mit.

Haltestellen Neudorfstraße

Ein weiteres Thema beschäftigt die Teilnehmer des Bürgerforums. In der Neudorfstraße sollen die beiden Bushaltestellen aufgrund der Errichtung des neuen Feuerwehrhauses verlegt werden. „Mir ist klar, dass man diejenige, die direkt davor ist, versetzen muss, aber wieso auch die auf der anderen Straßenseite?“, wunderte sich Stefan Bösch und machte darauf aufmerksam, dass, wenn man die Haltestellen wie geplant gegenüberliegend macht, die Busse die Straße blockieren und damit kein Einsatzfahrzeug vorbeikommt. „Wenn man diese jedoch versetzt anlegt und nur eine Haltestelle verlegt, dann wäre dieses Problem gelöst. Einzig, die Fahrgäste müssten 20 Meter weiter gehen, von einem Bus zum anderen“, so sein Vorschlag. Die Gemeinde bedankte sich für die Anregung und teilte mit, dass es zum jetzigen Zeitpunkt einen Verkehrskonzept-Erstentwurf gibt, der unter Berücksichtigung verschiedener Sachverhalte die beiden Haltestellen noch gegenüber vorsieht. Markus Kadinger, Projektleiter Feuerwehrhaus, wird den Vorschlag aber aufnehmen und bei der nächsten Besprechung zum Verkehrskonzept einbringen.