Kritik am möglichen Aus für Integrationsteams

02.11.2016 • 18:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien, Bregenz. (VN-mip) Das mögliche Aus
der mobilen interkulturellen Teams in Schulen sorgt für Kritik von Nationalrat Harald Walser (Grüne). Wie die VN berichteten, verhandeln Bildungs- und Finanzministerium über die weitere Finanzierung dieser Teams. Derzeit ist das Geld nur bis Ende des Jahres gesichert. Die Teams nahmen im April dieses Jahres ihre Arbeit auf. „Den interkulturellen Teams an unseren Schulen droht das Aus, bevor sie ihre Arbeit erst richtig starten konnten“, kommentiert Walser die Verhandlungen. Er ist sich sicher: „Es handelt sich um Fachleute, die Lehrkräfte an den Schulen dabei unterstützen, Flüchtlingskindern die Integration in unser Bildungssystem zu erleichtern und auf deren Probleme, spezielle Kompetenzen, aber auch Defizite einzugehen.“ Vorarlberg verfügt über eines dieser Teams. Es setzt sich aus drei Experten zusammen und dient als Drehscheibe zur Integration. Außerdem unterstützt es die Lehrer an den Schulen. „Es ist äußerst kurzfristig gedacht, wenn wir diese wichtige Integrationsmaßnahme jeweils nur für wenige Monate vorsehen, denn der Bedarf ist groß und wird weiterhin vorhanden sein“, steht für Walser fest. Auch Schullandesrätin Bernadette Mennel (ÖVP) plädierte bereits dafür, das Projekt fortzusetzen.