Bludesch erhält eine weitere Jägerkompanie

Vorarlberg / 01.01.2017 • 17:51 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Vorarlberger Militärmusik bleibt bei alter Stärke.  VN/PS
Die Vorarlberger Militärmusik bleibt bei alter Stärke. VN/PS

Bundesheer. Mit einer umfassenden Heeresreform will Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil das Heer „fit machen für die nächsten Jahre, für die nächsten Jahrzehnte möglicherweise“. Die Struktur des Heeres ändert sich allgemein: Das bisherige Streitkräfteführungskommando wird aufgelöst. Zuständig wird künftig ein Kommando Land in Graz und ein Kommando Luft in Salzburg. In die Ausrüstung wird Geld investiert, beim Ministerium in Wien setzt Doskozil hingegen den Sparstift an.

Für Vorarlberg wichtig: Jedes Militärkommando, also jedes Bundesland, bekommt ein eigenes Jägerbataillon. Dafür werden drei Bataillone neu aufgestellt, zwei neue entstehen durch Zusammenlegungen. Die beiden Kompanien des Jägerbataillons 23 in Landeck kommen im Jägerbataillon 6 in Tirol unter, in der Walgaukaserne Bludesch gibt es nun vier statt drei Kompanien.

Die angedachte Reduktion der Militärmusik auf 20 Musiker ist vom Tisch: Sie bleibt 46 Mann stark.