Polizisten verletzt und sich selbst gerichtet

Vorarlberg / 03.01.2017 • 22:14 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Schwer bewaffnete Einsatzkräfte der Schweizer Polizei suchten nach der Bluttat nach dem Schützen. Foto: APA
Schwer bewaffnete Einsatzkräfte der Schweizer Polizei suchten nach der Bluttat nach dem Schützen. Foto: APA

Rehetobel. Er hatte zwei Polizisten angeschossen, war geflohen und hatte sich verschanzt. Nach stunden­langen Verhandlungen mit der Polizei tötete sich der Täter schließlich selbst. So endete ein dramatischer Polizeieinsatz im schweizerischen Rehetobel, Kanton Appenzell-Außerrhoden, unweit der Grenze zu Vorarlberg.

Das Unglück begann, als gegen 9 Uhr morgens die
Polizei das Haus des 33-Jährigen durchsuchen wollte. Er eröffnete das Feuer und traf zwei Polizisten, ehe er floh. Einer der Beamten ist in kritischem Zustand. Kurze Zeit später machte die Polizei den mutmaßlichen Täter ausfindig.

Gegen 18 Uhr dann das dramatische Ende: der Zugriff gegen Roger S., der verdächtigt wurde, eine Hanf-Indooranlage zu betreiben. Noch bevor er festgenommen werden konnte, schoss sich der mehrfach wegen versuchter Tötung und schwerer Körperverletzung vorbestrafte Mann in den Kopf.