Im Vorjahr 445 Blüten in Vorarlberg

27.01.2017 • 21:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Falschgeld in Vorarlberg und Gesamtösterreich im Vorjahr rückläufig.

Schwarzach, Wien. Obwohl der europaweite Banknotenumlauf um weitere vier Prozent auf 1,13 Bill. Euro anstieg und Bargeld nach wie vor das dominante Zahlungsmittel im täglichen Zahlungsverkehr ist, konnte gleichzeitig bei den Fälschungen 2016 sowohl in Österreich (minus 16 Prozent) als auch in Vorarlberg (minus fünf Prozent) ein Rückgang verzeichnet werden. In Österreich wurden 12.234, in Vorarlberg 445 Fälschungen registriert. Die sehr gute Entwicklung in Vorarlberg im ersten Halbjahr mit einem Rückgang von 22 Prozent wurde leider im zweiten Halbjahr fast kompensiert.

Die deutlichste Veränderung ist durch die Neueinführung des Zwanzigers erkennbar. Die Zahl der gefälschten Zwanziger halbierte sich österreichweit fast. Auch die Zahl gefälschter Hunderter nahm deutlich ab, nämlich um ein Fünftel. In Vorarlberg war der Rückgang der Hunderter-Fälschungen um 52 Stück noch prägnanter als jener beim Zwanziger (minus 44), was insbesondere auf einen Fahndungserfolg der Polizei zurückzuführen ist.

0,002 Prozent sind falsch

Ungefähr ein Drittel der aufgetauchten Fälschungen in Vorarlberg sind einfache Farbkopien. Im Vergleich zu den echten Banknoten, die schätzungsweise in Vorarlberg im Umlauf sind, ist nur knapp jede 45.000ste Banknote falsch.

Damit sind weniger als 0,002 Prozent aller Scheine in Vorarlberg gefälscht. Da jeder Österreicher im Schnitt zwei bis drei Mal pro Tag bar bezahlt, ist das Risiko, mit einer Fälschung in Kontakt zu kommen, sehr gering. Trotzdem ist es vorteilhaft, sensibel zu bleiben und auf sein Geld zu achten.